Florian Pumhösl

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Das documenta-Lexikon
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Florian Pumhösl ist ein Künstler aus Wien (Jahrgang 1971), der an der documenta 12 teilgenommen hat. [1]

Werk

Pumhösl untersucht mit der Sprache der Moderne (als historischem Ergebnis) politische und soziale Entwicklungen. In der documenta erhielt er im Fridericianum einen der vier Künstlerräume.

Die Arbeit besteht aus einem mit schwarzem Buchbinderleinen bezogenen Stellwänden, an denen acht Hinterglasbilder hängen. Die konstruktivistischen Hinterglasbilder beziehen sich auf den Formenaustausch der Avantgarde zwischen Deutschland, Russland und Japan. Die schwarzen Wände erinnern an das Dreieckige Atelier des Japaners Murayama Tomoyoshi sowie auf die schwarzen Wände der "Sturm"-Ausstellung in Tokio von 1914. Die Zeitschrift "Front" von 1943 mit dem Fallschirmspringerbild deutet den Bruch in der Migration der Formen und des Kunstaustausches durch den Krieg an.

Florian Pumhösl war einer der jüngsten Teilnehmer bei der documenta 12. [2]

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Biografie Pumhösls auf galeriekrobath.at
  2. Florian Pumhösl auf Wikipedia.de