Fieseler Storch

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Bahnhofshalle des Kasseler Kulturbahnhofs mit Fieseler Storch (2005)
Der Fieseler Storch wird im Caldener Flughafen vorgestellt (2012)

Der Fieseler Storch, auch Fieseler FI 156 genannt, ist ein propellergetriebenes Flugzeug, das 1936 das erste Mal startete.

Geschichte

Benannt ist das Flugzeug nach den Gerhard-Fieseler-Werken, in denen der Storch gebaut wurde.

Den Namen Storch erhielt das FLugzeug auf grund seines starren, hochbeinigen Fahrgestells. Er gilt als das Standart-Kurier- und Verbindungsflugzeug der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.

Unter anderem wurde die Maschine als Beobachtungs- und Sanitätsflugzeug eingesetzt.

Geliefert wurde die Maschine auch an die Luftwaffen Italiens, Bulgariens, Finnlands, Ungarns, Rumäniens, der Schweiz und der Slowakei.

Besondere Flugleistungen

Die Konstruktion des Storches begünstigte eine extrem niedrige Mindestfluggeschwindigkeit von unter 50 km/h. Dieses minderte die Anforderungen and Star- und Landestrecken.

Die Startstrecke musste 50 Meter, die Landestrecke nur 20 Meter lang sein. Zudem flog das Flugzeug langsam genug, um Fernmeldekabel verlegen zu können. Wenn Gegenwind herrschte, konnte der Storch in der Luft stehen bleiben oder sich sogar rückwärts bewegen.

Am 12. September 1943 nahm ein Fieseler Storch an einem spektakulärem Einsatz teil. Er war Teil der Operation Unternehmen Eiche, ein Deckname der Befreiungsopferation von Benito Mussolinis, dem gestürzten italienischen Diktator.

siehe auch

Video: Der Fieseler Storch fliegt wieder

Weblinks