Feuerspritze

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Feuerspritze von Henschel: 1855 gebaut und immer noch intakt

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Mit einem Handspritzen-Wagen (Foto) waren die Brandschützer bis in die 30er-Jahre im Einsatz. Gebaut wurde er 1855 bei der Firma Henschel. Das Datum und der Produktionsort sind auf einem Messingring eingraviert. „Die Spritze funktioniert heute noch“, sagt Horst Fehr. Unter dem Dach des von ihm betreuten Kutschen- und Wagenmuseums in Lohfelden steht die Rarität.

Die Spritze funktionierte über zwei Hebel mit Muskelkraft. Bis zu zehn Männer sorgten für genügend Druck. Bis hinauf in den Dachstuhl der vielen Fachwerkhäuser reichte der Wasserstrahl.

Der Handspritzen-Wagen wurde von einem Pferd gezogen. Angeschafft hat ihn die Feuerwehr der damals noch selbstständigen Gemeinde Crumbach, die heute ein Ortsteil von Lohfelden ist. Die auf dem Messingring der Spritze eingravierte Produktionsnummer 401 ist ein Beleg dafür, dass Henschel größere Stückzahlen davon hergestellt hat. (tos)

Das Museum in Lohfelden, Friedrich-Ebert-Ring 14, ist jeden ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Kontakt: Tel. 0561/51 68 94