Fasanenhof (Kassel)

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Luftbild: Die Gebäude links gehören noch zur Nordstadt. Der Fasanenhof beginnt an der Fiedlerstraße, die sich rechts neben den Bäumen am Ahna-Ufer entlang erstreckt. Links ist die Bunsenstraße zu sehen. Die Straße im Vordergrund vor der hellen Häuserzeile ist die Eisenschmiede, die zum Klinikum Kassel führt.
Foto: Herzog/Charterflug Kassel

Der Kasseler Stadtteil reicht im Norden bis an die Stadtgrenze, zur Nachbargemeinde Ihringshausen hin. Fasanenhof ist ein fast Wohn-Stadtteil mit überwiegend Mietwohnungsbauten, die auf genossenschaftliche Siedlungstätigkeit in den 1920-er Jahren zurückgeht.

Geografie

Bevölkerung

(Stand: 31. Dezember)

2005: 8557 Einwohner

2010: 8438 Einwohner, Ausländeranteil 12,6 Prozent

Lage

Der Stadteil grenzt im Osten an Wolfsanger, im Westen an Philippinenhof und die Nordstadt und im Süden an Wesertor. Nördlich schließt sich der Fuldataler Stadtteil Ihringshausen an.

Zur Infrastruktur

  • Der Fasanenhof ist bis auf wenige Ausnahmen ein reines Wohngebiet. Es gibt nur wenige Gewerbebetriebe und kaum Einkaufsmöglichkeiten. Vermisst wird von den Anwohnern auch eine zentrale Begegnungsstätte (Bürgerhaus).
  • Mit dem Klinikum Kassel befindet sich einer der größten Arbeitgeber Kassels im Stadtteil, der aber trotz eigenem Parkhaus tagtäglich und vor allem an den Wochenenden für zugeparkte Straßen und Bürgersteige sorgt. Der Erweiterung des Klinikums fiel auch eine Kleingartenkolonie mit Biergarten entlang der Eisenschmiede zum Opfer. Ursprünglich sollten auf dem Gelände die Rettungshubschrauber, die das Klinikum anfliegen, landen. Jetzt landen die Hubschrauber auf dem Dach des neuen Empfangsgebäudes. Was mit dem brach liegenden Gelände der ehemaligen Kleingartenkolonie geschehen wird, ist unklar.
  • Ein ständiges Problem ist die stark befahrene Ihringshäuser Straße, die als reine Durchgangsstraße den Stadtteil in zwei Hälften teilt.

Geschichte

Der überwiegend durch Wohnen geprägte Stadtteil mit zahlreichen Mietwohnungsbauten auf genossenschaftlicher Siedlungstätigkeit entstand ab den 1920-er Jahren. Im Jahre 1926 wurde der Stadtteil Fasanenhof nach Kassel eingegliedert. Die Siedlungsbauten und Mietshäuser stehen an der Ihringshäuer Straße und links davon in stadtauswärtiger Richtung. Rechts von der Ihringshäuser Straße in Richtung Wolfsanger wurden nach dem II. Weltkrieg auch viele Ein- und Zweifamilienhäuser gebaut.

Namensgebend ist die ehemalige Domäne Fasanenhof an der Fuldatalstraße, die 1920 mit allen Ländereien von der Stadt Kassel angekauft und im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. An ihrer Stelle entstand in den Jahren 1962 – 1970 das Heinrich-Constantin-Heim, das heutige Seniorenzentrum Fasanenhof.

Zur historischen Entwicklung des Stadtteils Fasanenhof

  • Der Stadtteil hat seinen Namen von der Domäne Fasanenhof an der Fuldatalstraße, die 1920 mit allen Ländereien von der Stadt Kassel angekauft wurde. Als Siedlungsgebiet für untere Einkommensschichten geplant, wurden zunächst im Verlauf der Ihringshäuser Straße und der Eisenschmiede genossenschaftlich gebaute Häuser errichtet. Ab 1925 wurde das Gebiet zwischen Ihringshäuser Straße und Fuldatalstraße von der Siedlungs- und Baugenossenschaft „Fasanenhof“ bebaut. 1926 erfolgte die politische Eingliederung in die Stadt Kassel.
  • Die 1930 fertiggestellte Fasanenhofschule in der Mörikestraße wird dem „Internationalen Stil“ zugerechnet und steht unter Denkmalschutz. Deutlich sichtbare kirchliche Zentren erhielt der Stadtteil mit der 1936 eingeweihten katholischen Kirche St. Bonifatius und der im gleichen Jahr fertiggestellten evangelischen Erlöserkirche. An der Stelle des ehemaligen Gutshofs entstand 1962 bis 1970 eine umfangreiche Altenwohnanlage, das Heinrich-Constantin-Heim. Im Stadtteil liegt das Klinikum Kassel, das 1895 auf dem Möncheberg als Landeskrankenhaus gebaut wurde.
  • An der Stelle eines ehemaligen Gutshofs entstand 1962 bis 1970 eine umfangreiche Altenwohnanlage, das Heinrich-Constantin-Heim. Im Stadtteil liegt das Klinikum Kassel, das 1895 auf dem Möncheberg als Landeskrankenhaus entstand.

Kirchen

Die 1936 geweihte katholischen Kirche St. Bonifatius und die im gleichen Jahr fertiggestellte evangelische Erlöserkirche sind die einzigen Kirchenneubauten in Kassel während der NS-Zeit.

Schulen

siehe auch

Aussicht vom Klinkum Kassel
vom Haus 6 zur Mönchebergstrasse und zum Mittelring
(Foto: Günther Pöpperl)

Strassen

Vereine und Parteien

Parteien

Vereine

  • Sportfreunde ´75 Fasanenhof Kassel | Link

Weblinks



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