Familie von Markessen

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Der Ort Markessen im Reinhardswald war die Siedlung der Familie von Markessen (eines lokalen Rittergeschlechts) und bis zum 14. Jahrhundert bewohnt. Die Siedlung lag an einer Furt im Holzapetal. Von hier kam etwa der Raubritter Johannes von Markessen.

Die Familie von Markessen gehörte zu den Lehnsherren des damaligen Tafelgutes in Wülmersen. Zwischen den Jahren 1108 und 1540 war das Gut des Klosters Helmarshausen als Lehen an Ritterfamilien vergeben.

Ein Mitglied der Familie war Reimbold von Markessen, ein berühmt-berüchtigter Abt des Klosters Helmarshausen. Im Jahr 1330 belehnte Abt Reimbold von Helmarshausen Gertrude von Markessen, die Ehefrau des Ritters Johann von Stockhausen sowie deren rechtmäßige Erben mit der "Villa" Wülmersen. Seither waren die Herren von Stockhausen mit Dorf, Kirchlehen und Vogtei zu Wylmerssen belehnt, in deren Besitz die Anlage bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts blieb.

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