Fürstenwald – evangelische Kirche

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Die Kirche in Fürstenwald

Die evangelische Kirche in Fürstenwald entstand in ihrer heutigen Form in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Um die Kirche herum gruppieren sich einige schöne Fachwerk-Bauernhäuser.

Nach sechsjähriger Sanierungs- und Umbauzeit wurde das aus dem 13. Jahrhundert stammende Gotteshaus im Jahr 2013 wieder seiner Bestimmung übergeben. Im Zuge dieser Sanierung entstand auch das "Balkenkreuz des Lebens", ein Kunstwerk, das die Künstlerin Marianne Schlitzberger noch kurz vor ihrem Tod schuf. [1]

Bauwerk und Geschichte

Der noch heute erhaltene Westturm der spätromanischen Saalkirche aus dem 13. Jahrhundert deutet auf eine ehemals wehrhafte Kirchhofanlage hin.

Turmhaube und Kirchenschiff der evangelischen Kirche (mit spätromanischem Chor) wurden im Jahre 1782 erneuert. 1834 kam das Pfarrhaus neben der Kirche hinzu.

Ursprünglich war die Kirche "St. Marien" bis 1361 Filialkirche von Meinbressen. Das Kirchenpatronat besaß die Familie von Schadenberg gemeinsam mit dem Kloster Kaufungen. Der Friedhof, der vermutlich unmittelbar um die Kirche angesiedelt war, wurde im 18. Jahrhundert an den Südrand des Ortes verlegt.

Im Innern der Kirche wurden bei einer Renovierung im Jahre 1957 zierliche Rankenmalereien an der Gewölbedecke mit Evangelistensymbolen aus der Zeit um 1500 freigelegt.

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. HNA-online vom 5.11.2013 - Fürstenwald: Viel Publikum bei Wiedereinweihung der Kirche

Weblinks