Fürstentum Calenberg

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Burg Calenberg: Dieser Ausschnitt aus dem Kupferstich von 1654 zeigt das Kloster umgeben von den Befestigungsanlagen, wie sie seit dem späteren 16. Jahrhundert üblich wurden.
REPRO: VON PEZOLD

Namensgeberin des im Jahre 1432 neu geschaffenen Fürstentums Calenberg war die Burg Calenberg, westlich von Hildesheim zwischen Pattensen und Elze gelegen.

Sitz einer herzoglichen Verwaltung war die Burg aber erst seit dem Anfang des 15. Jahrhunderts. Ihre größte Bedeutung erlangte sie indessen erst im 16. Jahrhundert, als sie baulich erweitert und von den Herzögen zu häufigen Aufenthalten genutzt wurde.

Herzog Erich I. erhielt nach dem Tode seines Vaters (Herzog Wilhelm der Jüngere) das Fürstentum Göttingen und das schon 1432 bis 1473 eigenständige Fürstentum Calenberg. So entstand unter seiner Herrschaft das Fürstentum Calenberg-Göttingen.

Neben hohen Schulden hinterließ der Herzog nach seinem Tod zwei wichtige Bauten, die Erichsburg bei Dassel und die unter seiner Herrschaft wieder hergestellte Burg Calenberg.

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