Fürstenhagen (Uslar)

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Fürstenhagen ist ein Ortsteil von Uslar mit etwa 400 Einwohnern, vom Bramwald umgeben.

Geografie

Exklave des Landkreises Northeim

Im Landkreis Northeim ist das Dorf Fürstenhagen eine Besonderheit: es ist eine Exklave des Landkreises, da es zu etwa drei Vierteln vom hessischen Landkreis Kassel und zu etwa einem Viertel vom Landkreis Göttingen eingeschlossen wird und somit keine natürliche Verbindung zum Gebiet des Landkreises Northeim hat.

Lage

Nachbarort von Fürstenhagen ist auf hessischer Seite der Ort Heisebeck. Der Dorfbach ist der Saalbach, in Heisebeck wird dieser zum Hessenbach.

Geschichte

Fürstenhagen wurde im Jahr 1480 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort blickt aber auf eine deutlich ältere Siedlungsgeschiche zurück und wurde aber bereits Ende des 12. Jahrhunderts als Rodungssiedlung begründet. Zwischen etwa 1350 und nach 1400 lag der Ort allerdings wüst.

Im Zuge der Gebietsreform zu Beginn der 1970-er Jahre wurde die ehemals selbständige Gemeinde am 1. März 1974 ein Ortsteil von Uslar.

Kirche

Die Dorfkirche entstand um das Jahr 1200 als ehemalige Wehrkirche. Vermutlich haben hier schon Mönche aus dem nahen Kloster Bursfelde gepredigt.

Museum

Das Dorfmuseum in Fürstenhagen hält die Erinnerung an die wald- und landwirtschaftlich geprägte Ortsgeschichte wach.

Im Jahre 2007 wurde das Dorfmuseum in Fürstenhagen im ehemaligen Schulgebäude aus dem 18. Jahrhundert eröffnet, das schon seit dem Jahr 1912 nicht mehr als Dorfschule genutzt wurde. Ausgestellt werden Webstuhl, Schmiede und andere Arbeitsgeräte, aber auch Exponate aus dem früheren bäuerlichen Wohnen und Arbeiten.

siehe auch

Weblinks


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