Evangelische Kirche in Wernswig

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Kirche in Wernswig

Die evangelische Kirche in Wernswig gehört zum Kirchenkreis Homberg.

Geschichte

Geschichte der Glocken

Die erste Glocke wird im Jahre 1721 erwähnt, die Herkunft ist nicht mehr nachvollziehbar. Eine zweite Glocke stammte aus dem Jahre 1888, gegossen von C. F. Ulrich in Apolda. Sie trug die Inschrift "Gott segne Wernswig". Während des Ersten Weltkrieges sie zu Rüstungszwecken abgeholt und kam nicht mehr zurück. Als Ersatz wurde eine im Jahre 1902 von den Gebrüdern Ulrich in Apolda gegossene Glocke aus Großropperhausen erworben, die heutige Glocke 3 im Geläut. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Glocke von 1721 eingeschmolzen. Bis zum Jahre 1948 musste die erhalten gebliebene Glocke von 1902 ihren Dienst alleine verrichten. 1948 wurde das Geläut durch zwei Notglocken, die nicht wie ihre Vorgängerinnen aus Bronze, sondern aus Gusseisen bestehen, wieder vervollständigt. Gegossen wurden diese von J. F. Weule in Bockenem am Harz und verfügen über eine maximale Lebensdauer von 60 - 80 Jahren, da das Material durch unaufhaltbare Korrosion spröde wird.

Auf die kleine und die mittlere Glocke wirken Uhrschlagwerke für die Viertel- und vollen Stunden. Zu den täglichen Gebetszeiten um 8:00, 11:00 und 18:00 Uhr läutet die große Glocke. Die kleine Glocke wird als Sterbeglocke genutzt. Zu Beerdigungen läutet auf dem Friedhof seit 2005 die Glocke der ehemaligen katholischen St. Christopherus - Kirche Wernswig (heute Wohnhaus) mit dem Schlagton dis".

Glockengeläut

Im Kirchturm hängen heute die folgenden drei Glocken:

Nr. Schlagton Gussjahr Gießer Material
1 h' 1948 J. F. Weule (Bockenem) Eisen
2 cis" 1948 J. F. Weule (Bockenem) Eisen
3 e" 1902 Gebr. Ulrich (Apolda) Bronze

siehe auch

  • Historisches Pfarrhaus: das Alte Pfarrhaus wurde im Jahre 1773 erbaut und verfügt über Scheune, Betsaal, Park und Teich (An der Raiffeisenkasse 3)
  • Wernswig