Evangelische Kirche Trendelburg

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Blick vom Marktplatz zur Stadtkirche

Die evangelische Stadtkirche in Trendelburg bildet mit dem Fachwerkrathaus und dem Marktplatz das historische Stadtzentrum.

Bauwerk und Geschichte

Bauwerk

Innenansicht - Blick zum Altar

Die Kirche aus Sandstein wurde als Hallenkirche mit drei gleich hohen Kirchenschiffen sowie zwei Seitenschiffen gestaltet. An das Langhaus schließt sich der Chor nach Nord-Osten an. Der seitlich angebaute Kirchturm entstand 1789 neu mit einer Laternehaube, die 2007 renoviert wurde. Die viereckigen Pfeiler der Arkaden aus verputzten Bruchsteinen trennen die Seitenschiffe vom Mittelschiff ab. Im Jahre 1889 wurde der Haupteingang der Kirche nach Westen verlegt und 2007 wurde die reliefartig gestaltete Grabplatte des Ernst Hans von Stockhausen (1578) an der inneren hinteren Kirchenwand angebracht.

Die heute freigelegten Wandmalereien, etwa ein monumentaler Chistophorus oder eine Szene aus der Anbetung der Heiligen drei Könige, waren über Jahrhunderte mit weißer Farbe überdeckt. Die Fresken unterscheiden sich dabei deutlich im Stil. Insgesamt vier Fresken - Hl. Drei Könige, Christophorus, Kreuzigung, zwei Apostel - sind in der Kirche erhalten, freigelegt und restauriert.

Das Chorfenster aus dem Jahr 1960 (Leben und Passion Jesu) stammt von dem Künstler Hans-Gottfried von Stockhausen, der in Trendelburg geboren wurde. Daneben gehören ältere, ornamentale Fenster aus dem 19. Jahrhundert zu dem gotischen Bauwerk.

Geschichte

Die Kirche in Trendelburg enstand vor der Reformation.

Die Pfarrkirche St. Maria enhält im linken Seitenschiff noch Bauelemente aus der Gründungszeit und wurde im 14. Jahrhundert erstmals vollendet. Nach Stadtbränden 1443 und 1456 entstand sie dann als Hallenkirche dreischiffig mit Fresken aus dem Mittelalter in gotischer Bauweise aus heimischem Sandstein.

In der Kirche befand sich einst das Erbbegräbnis der Familie von Stockhausen.

Galerie

siehe auch

Seitenansicht der Stadtkirche

Weblinks