Evangelische Kirche Nothfelden

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Die Kirche in Nothfelden

Wahrzeichen von Nothfelden (im 10. Jahrhundert als „Nothfelt“ erstmals urkundlich erwähnt) ist die romanische Chorturmkirche.

Das Gotteshaus hat einen gedrungenen, romanischen Chorturm mit beschiefertem Fachwerkoberbau und Laternenhaube.

Geschichte

Die Kirche in Nothfelden gehörte im Mittelalter zum großen Schützeberger Erzpriestersprengel, zusammen mit 13 Pfarrkirchen des gesamten Wolfhager Landes, also außer der Mutterkirche auf dem Schützeberg noch die Tochterkirchen in Ehlen, Oberelsungen, Nothfelden, Elmarshausen, Gasterfeld, Gran, Todenhausen, Istha, Altenstädt, Balhorn, Martinhagen und Hoof.

Der Jahrhunderte alte Kirchturm wurde Mitte des 18. Jahrhunderts mit einem verschieferten Fachwerkoberbau neu gestaltet. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erhielt der Turm eine Laternenhaube.

Der Chorraum des einfachen Saalbauschiffes wurde 1751 mit Tieferlegung der Decke sowie Einzug einer Empore barock umgestaltet.

Nachdem im Oktober 2004 ein rund drei Quadratmeter großes Stück der Lehmdecke ausbrach und abstürzte, hat die rund 350-köpfige Kirchengemeinde die komplette Decke wieder nach altem handwerklichen Vorbild erneuert.

Die Kirchengemeinde Nothfelden gehört mit den Gemeinden Altenhasungen und Wenigenhasunger zum Kirchspiel Altenhasungen.

siehe auch

Weblinks