Evangelische Kirche in Balhorn

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Die ev. Kirche in Balhorn
Portal der Kirche
Wehrturm der Kirche

Die evangelische Kirche in Balhorn (Fritzlarer Str. 4) wurde ursprünglich im gotischen Baustil errichtet. Aus dem 15. Jahrhundert ist der Wehrturm der Kirche erhalten geblieben.

Bauwerk und Geschichte

Die Kirche in Balhorn gehörte im Mittelalter zum großen Schützeberger Erzpriestersprengel, zusammen mit 13 Pfarrkirchen des gesamten Wolfhager Landes, also außer der Mutterkirche auf dem Schützeberg noch die Tochterkirchen in Ehlen, Oberelsungen, Nothfelden, Elmarshausen, Gasterfeld, Gran, Todenhausen, Istha, Altenstädt, Balhorn, Martinhagen und Hoof.

Die Ursprünge des heutigen Kirchbaus reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück, mit einem Turm aus dem Jahr 1488 (Inschrift im Erdgeschoss), der 1724 die heutige barocke Turmhaube erhielt.

Der Zugang zu Kirchgarten und Kirche führt durch ein mittelalterliche Tor.

Nachdem das ehemalige gotische Kirchenschiff baufällig und offenbar auch zu klein für die Kirchengemeinde geworden war, wurde es im Jahre 1742 abgerissen und es entstand in den Jahren bis 1748 ein barocker Saalbau mit westlicher Apsis nach einem Entwurf des Kasseler „Landbaumeisters“ Giovanni Ghezzy.

Die beiden heute vorhandenen Seitenschiffe der Kirche kamen bei einer weiteren Umgestaltung der Kirche in den Jahren 1893 - 95 nach den Plänen des Architekten Gustav Schönermark hinzu und gaben der Kirche ihre bis heute erhaltene zentrale Kreuzform.

Im Innern der Kirche entstand ein neobarockes Deckengemälde des Kunstprofessors Karl Wiederhold, das inzwischen renoviert wurde.

siehe auch

Weblinks