Evangelische Altenhilfe Hofgeismar

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Evangelisches Krankenhaus Hofgeismar

Die Evangelische Altenhilfe Gesundbrunnen e.V. in Hofgeismar (ehemals: Hessisches Siechenhaus Hofgeismar) wurde im Jahr 1893 gegründet.

Als größter Anbieter von Altenhilfedienstleistungen im Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck ist die Evangelische Altenhilfe Gesundbrunnen Mitglied im Diakonischen Werk.

Als diakonisches Unternehmen erfüllt die Evangelische Altenhilfe Gesundbrunnen den Dienst in christlicher Nächstenliebe als Äußerung des Lebens und Wesens der Evangelischen Kirche. Es betätigt sich in erster Linie in der Pflege und Betreuung alter und kranker Menschen.

Das Leistungsspektrum umfasst die vollstationäre, teilstationäre und häusliche Pflege und Betreuung, die geriatrische Versorgung in zwei Spezialkrankenhäusern und die Sterbebegleitung in den Hospizen in Kassel und Marburg.


Evangelische Altenhilfe

Evangelische Altenhilfe in der Region

Die Evangelische Altenhilfe Hofgeismar unterhält in der Region Alten- und Pflegeeinrichtungen in den Hofgeismarer Stadtteilen Gesundbrunnen und Beberbeck, in Ahnatal-Heckershausen, Kassel, Bad Arolsen-Landau, Bad Wildungen, Korbach, Wahlsburg-Lippoldsberg und Witzenhausen.

Einrichtungen in Hofgeismar

Zu den Einrichtungen in Hofgeismar gehört auch das Evangelische Krankenhaus Hofgeismar am Krähenberg.

Alten- und Pflegeheime in Hofgeismar sind:

  • das Alten- und Pflegeheim "Andreas-Möhl-Haus"
  • das Alten- und Pflegeheim "Albert-Klingender-Haus
  • das Alten- und Pflegeheim "Neues Brunnenhaus"
  • das Alten- und Pflegeheim "Schloss Beberbeck"
  • das Alten- und Pflegeheim "Theodor-Weiß-Haus"
  • das Alten- und Pflegeheim "Else-Steinbrecher-Haus"
  • das Haus am Gesundbrunnen (Betreutes Wohnen) und
  • das Tageszentrum für Gesundheit, Rehabilitation und Pflege.

Jubiläumsjahr 2013

Die langjährige Geschichte der Einrichtung war Thema einer Ausstellung im Jahr 2013. Schließlich wurde die Altenhilfe 120 Jahre alt, das Frauenheim 110 und das neues Männerwohnheim 100. Nach einem Bericht in HNA-online vom 3.9.2013 stellte eine weitere Schau Menschen vor, die hier gelebt und gearbeitet haben.

Evangelisches Krankenhaus Hofgeismar

Aus dem ehemaligen Krankenhaus am Krähenberg in Hofgeismar ist inzwischen nicht nur die erste deutsche geriatrische Klinik sondern ein Zentrum für Geriatrie und Neurologische Frührehabilitation geworden.

Das Krankenhaus in seiner heutigen Form ist eine Klinik der Ev. Krankenhaus Gesundbrunnen gGmbH. Gesellschafter ist der Evangelische Altenhilfe Gesundbrunnen e.V. Hofgeismar.

Angeschlossen ist eine Tagesklinik, die als teilstationäre Einrichtung in das klinisch-geriatrische Behandlungskonzept des Krankenhauses integriert ist.

Nach dem Weggang des ehemaligen Chefarztes Prof. Dr. Werner Vogel präsentierte Geschäftsführerin Agnes Hartmann ein Ärzteteam, das aus Dr. Manfred Wappler und Dr. Eckhard Flotho besteht.

Dr. Manfred Wappler, bislang Oberarzt der Abteilung, ist zukünftig Chefarzt der Geriatrie. Den Part als ärztlicher Direktor wird in Zukunft der Chefarzt der neurologischen Frührehabilitation, Dr. Eckhard Flotho, übernehmen. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Hartmann und Geschäftsführer Ulrich Jakobi führen sie das Krankenhaus. [1]

Fotogalerie

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Geschichte

Seit 1893 ist das Gelände im Hofgeismarer Stadtteil Gesundbrunnen Standort für Altenpflegeeinrichtungen.

Bis 1966 arbeitete der Verein unter dem Namen „Hessisches Siechenhaus“.

Ein Archiv für den Gesundbrunnen

Im November 2009 startete in Hofgeismar ein Projekt, das sich mit der Geschichte des Trägers Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen, früher: Hessisches Siechenhaus, befasst. Ziel ist es, die eigene Geschichte erfahrbar zu machen und ein Archiv aufzubauen, in dem Akten, Daten und Bilder aus über 100 Jahren systematisch dokumentiert werden.

Schriftenreihe zur Geschichte

Im April 2012 wurde der erste Band 1 der neuen Schriftenreihe zur Geschichte der Evangelischen Altenhilfe Gesundbrunnen vorgestellt. In dem 95 Seiten starken Werk von Roland Müller über das Hessische Siechenhaus Hofgeismar im Nationalsozialismus mit Fotos und Originalauszüge aus Jahresberichten, Sitzungsprotokollen und Briefen des damaligen Leitenden Pfarrers Theodor Weiß (1927 -1943) wird auch die allgemeine Situation der Bewohner des Siechenhauses zwischen 1933 und 1945 dargestellt.

Literatur

  • Roland M. Müller, Das Hessische Siechenhaus Hofgeismar im Nationalsozialismus, ist gegen eine Schutzgebühr von 9.90 Euro erhältlich bei der Evangelischen Altenhilfe Gesundbrunnen, Brunnenstraße 23, 34 369 Hofgeismar,  0 56 71/88 20.

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. HNA-online vom 8.3.2014: Ärzteteam führt Krankenhaus

Weblinks