Eucken, Rudolf

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Rudolf Eucken 1908. Foto: picture-alliance/dpa

Rudolf Christoph Eucken (* 5. Januar 1846 im ostfriesischen Aurich, † 15. September 1926 in Jena) war ein deutscher Philosoph und Träger des Literaturnobelpreises.

Leben

Eucken studierte nach dem Abitur ab 1863 Philosophie, klassische Philologie und alte Geschichte bei Gustav Teichmüller und Rudolf Hermann Lotze an der Universität Göttingen. Dort schloss er sich einer Verbindung an, dem späteren Corps Frisia, und sang im Studenten-Gesangverein Göttingen.
Im Anschluss an seine Zeit in Göttingen studierte er in Berlin, promovierte und arbeitete als Gymnasiallehrer in Husum, Berlin und Frankfurt am Main. Später wirkete er als Professor an den Universitäten in Basel (1871-1874) und Jena (1874-1920) sowie als Austauschprofessuren in England (1911), den USA (1913-1914) und Holland (1914).
Mit 70 Jahren wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Jena ernannt.

Auszeichnung

1908 wurde Eucken "auf Grund des ernsten Suchens nach Wahrheit, der durchdringenden Gedankenkraft und des Weitblicks, der Wärme und Kraft der Darstellung, womit er in zahlreichen Arbeiten eine ideale Weltanschauung vertreten und entwickelt hat" mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

Privates

Eucken heiratete 1882 Irene Passow (1863-1941). Mti ihr bekam er drei Kinder: der Chemiker Arnold Eucken (1884-1950), der Nationalökonom Walter Eucken (1891-1950), sowie die studierte Sängerin Ida Marie (1888-1943).[1]

Weblinks

  1. Beitrag über Rudolf Eucken bei Wikipedia