Ersrode

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Ersrode ist ein Ortsteil der Großgemeinde Ludwigsau im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Geografie

Mit dem Rhönausläufer Seulingswald und der Landschaft bis hin zum Knüll bietet das Gemeindegebiet von Ludwigsau ein vielfältiges und abwechslungsreiches Landschaftsbild.

Geschichte

Die Grundherrschaft hatte zunächst das Kloster Hersfeld, später die Landgrafschaft Hessen inne.

Das Gericht „in der Rohrbach“ (das spätere Gericht Ludwigseck) bestand 1538 aus den Dörfern Beenhausen, Gerterode, Heierode, Rohrbach, Ober- und Niederthalhausen sowie Tann. Hier befand sich auch die Gerichtsstätte. Das Gericht gehörte ab 1579 zum Amt Rotenburg, von 1627 bis 1835 Teil der Rotenburger Quart. [1]

Zum Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Hersfeld, Kanton Hersfeld gehörte der Ort in den Jahren 1807 bis 1813, danach zum Kurfürstentum Hessen und ab 1866/67 zum Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hersfeld.

Die Gemeinde Ludwigsau im Norden von Bad Hersfeld entstand im Zuge der hessischen Gebietsreform zu Beginn der 1970-er Jahre, nachdem sich zunächst die beiden Großgemeinden Ludwigseck und Ludwigsau aus ehemals selbständigen Gemeinden gebildet hatten. Namensgeber waren zwei Burgen des hessischen Landgrafen Ludwig I., von denen heute nur noch Burg Ludwigseck vorhanden ist. [2]

siehe auch

Wussten Sie schon …

..., dass die seit 1974 bestehende Grenze zwischen den Landkreisen Schwalm-Eder und Hersfeld-Rotenburg zwischen Hausen und Ersrode im Beisetal exakt da verläuft, wo vor weit über 1.000 Jahren schon die alte Grenze zwischen der 6. und der 4. Hundertschaft (Hauptorte Verne/Verna und Bracht) des "Hessengaus" verlief?
Roland Siebert, Neuental

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Datensatz Nr. 3287 - www.lagis-hessen.de
  2. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982, Verlag W. Kohlhammer - Stuttgart und Mainz 1983, Seite 397

Weblinks