Erika Wegner

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(*24.5.1911)

Die Mutter von Stadtmuseumsdirektor Karl-Hermann Wegner, Erika Wegner, hat sich Zeit ihres Lebens für die Wahrung und den Erhalt Kasseler Geschichtszeugnisse eingesetzt. Sie hat sich in den Bereichen Kultur, Heimatgeschichte, Kirche und Soziales in der Stadt einen Namen gemacht. Vor allem setzte sie sich mit Erfolg für den Erhalt städtischer Stiftungen, insbesondere der Murhardschen- und der Lenoir-Stiftung ein. Die Lenoir-Stiftung war von Erika Wegners Vater, dem bekannten Bürgermeister Karl Brunner gegründet und verwaltet worden.

In Sachen Denkmalschutz hatte sich Erika Wegner vor allem für das Gießhaus stark gemacht. Auch das Postgebäude in der Friedrich-Ebert-Straße gehörte zu den denkmalgeschützten Bauwerken Kassels, auf die Wegner ein wachsames Auge warf. In vielen Vereinen wirkte sie als aktives Mitglied. Unter anderem war sie lange Jahre Vorsitzende des Hessischen Heimatbundes in Kassel.

Erika Wegner ist zudem durch zahlreiche Publikationen zur Geschichte Kassels und Hessens bekannt geworden. Besonders förderte sie die Arbeit des Stadtmuseums, wo sie lange ehrenamtlich tätig war. Ihre Verdienste um Kassel hat die Stadt 1986 mit der Verleihung der Stadtmedaille gewürdigt.

Literatur: Erika Wegner. Die Kasseler Lenoir-Stiftung und das Bad Sliac. Zum 75. Todestag von G. A. Lenoir.// Jahrbuch Landkreis Kassel 1986, S. 87 - 96