Eisensteinweg

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Der Eisensteinweg folgt dem Verlauf eines historischen Fuhrwegs von der Eisenerzgrube am Martenberg bei Adorf zur Bericher Hütte im Edertal bei Nieder-Werbe.

Eisenerz wurde auf diesem Weg transportiert, das bei Alt-Berich verhüttet wurden. In unmittelbarer Nähe der Hütte lag auch das Hammerwerk.

Vor allem war im 18. und 19. Jahrhundert war der Eisenerzbergbau von großer Bedeutung. Das am Martenberg bei Adorf gewonnene Erz wurde über den Eisensteinweg bis zur Bericher Hütte bei Nieder-Werbe im Edertal gebracht und dort – bis zur Einstellung des Betriebs im Jahre 1875 - weiterverarbeitet. Bis zu 10 Wagenfuhren pro Tag wurden über den Waldecker Berg bei Korbach zu den Bericher Hammer- und Hüttenwerken transportiert.

Der Eisensteinweg ist etwa 40 km lang und führt als Weg zur regionalen Bergbaugeschichte heute von der Adorfer Klippe, über das Besucherbergwerk „Grube Christiane“ in Adorf, die Fossilfundstelle Korbacher Spalte bis zum Geofoyer in Nieder-Werbe.

Am Waldecker Berg (Korbach) sind Wagenspuren des Eisensteinweges erkennbar, die sich in den Kalkstein gegraben haben. Am Eisensteinhäuschen, einer Station zur Kontrolle der Erz fuhren, wurde das Material zum Weitertransport übergeben und es wurden frische Pferde angespannt.

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