Ehemaliges Realgymnasium I

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Die Paul von Hindenburg - Schule
Die Ruine nach dem Bombenangriff
Die Wilhelmshöher Allee etwa in Höhe der Hermannstraße stadteinwärts gesehen. Amerikanische Soldaten am 5.April 1945.

Das Realgymnasium I zu Kassel wurde im Jahre 1911 eingeweiht. 1943 fiel auch diese schöne und hochmoderne Schule dem Bombenkrieg zum Opfer.

Geschichte

Bis zur Zerstörung war die Schule nach dem ehemaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg benannt.

An der Paul von Hindenburg - Schule war Bruno Lehmann bis zur Zerstörung im Bombenkrieg 1943 als Musikpädagoge tätig.

Nach dem Kriege wurde auf dem Grundstück in der Wilhelmshöher Allee die Jacob-Grimm-Schule errichtet.

Ein Teil der Schüler ders RG I wurde noch im Jahre 1943 in das Kinderlandverschickunslager KLV-Lager Damm bei Marburg/Lahn verlegt.

Die Unterkunft der Schüler erfolgte in Holzbaracken eines ehemaligen Reichsarbeitsdienstlagers. Ein Teil der nicht zum Wehrdienst eingezogenen Lehrer wurde zum Unterricht im Lager "abkommandiert".

Einige Fotos finden Sie auf der Seite : KLV-Lager Damm bei Marburg/Lahn

Realgymnasium II

Das Kasseler Realgymnasium II wurde im Jahre 1912 auf Beschluss des Stadtrates im vormaligen Schulgebäude des 1869 gegründeten Realgymnasiums eingerichtet um die stark angestiegene Nachfrage nach höherer Schulbildung zu befriedigen. Die in der Nähe des Hauptbahnhofes gelegene Lehranstalt erhielt moderne Fachräume für den naturwissenschaftlichen Unterricht und für den Unterricht in Kunst und Musik sowie eine Sporthalle und eine Schulbibliothek. Nach dem Ersten Weltkrieg beherbergte sie Jahr für Jahr ca. 600 Schüler, die sich hauptsächlich aus den Schichten des kleinen und mittleren Bürgertums rekrutierten (selbständige Gewerbetreibende, einfache bzw. mittlere Beamte und Angestellte) [1].

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. aus: Wilfried Hansmann, Das Kasseler Realgymnasium II in den 1920er Jahren auf kobra.bibliothek.uni-kassel.de (pdf)

Weblinks