ESV Jahn Kassel 1913

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Auf einem mit Wasser bespritzten Tennisplatz des ESV Jahn am Aschrottpark spielte im Winter 1966 die ESG Kassel, die heutigen Kassel Huskies, gegen Bad Nauheim.
Der Eisenbahner Sportverein (ESV) Kassel 1913 ist ein Kasseler Sportverein. Die Geburtsstunde des Vereins geht auf die Gründung der Turnabteilung der Eisenbahner am 8. November 1913 durch August Bechthold zurück. Im Jahr 2013 hatte der Verein rund 380 Mitglieder.

Geschichte

Von den 18 Abteilungen, die in der Vereinsgeschichte gegründet wurden, bestehen heute die Sparten Damengymnastik, Fußball, Kampfsport, Kegeln, Schützen, Tennis und Wassersport.

Mit der Gründung des eigentlichen Vereins ESV Jahn Kassel 1952 wurde unter anderem die in der 1920er-Jahren gegründete Tennisanlage im Aschrottpark an die Deutsche Bundesbahn übergeben. 1964 war ein im Winter mit Wasser bespritzter Tennisplatz der Anlage die erste Spielstätte in Kassel, auf der die Anfänge des Eishockey-Sports initiiert wurden. Drei Jahre später gründete sich die Eishockeyabteilung Eissportgemeinschaft (ESG) Kassel. 1977 spielte in der neu gegründeten Eissporthalle Kassel mit der damaligen ESG – den heutigen Kassel Huskies – der erste Eishockeyverein für die Stadt Kassel. Eine der führenden Tennismannschaften in Hessen waren in den Jahren 1970 bis 1976 die Tennisherren des ESV, die 1975 in der Verbandsliga spielten. Einen erneuten Aufstieg in die Verbandsliga schafften die Tennisherren 1996. Erfolgreich waren außerdem die Kegler des Vereins. Die erste Kegelmannschaft stieg 1982 in die Regionalliga und 1985 in die Hessenliga auf.

Die Tischtennisabteilung, die 2006 aufgelöst wurde, gehörte 1981 zu den Gründungsmitgliedern der viergeteilten zweiten Bundesliga und spielte in der Gruppe Südwest.

Mitglieder

Während an der ersten Turnstunde im Gründungsjahr 1913 nur 22 Turner teilnahmen, hatte der ESV im Jahr
Die alte Kegelbahn unter dem Hauptbahnhof diente der 1932 gegründeten Kegelabteilung als Spielstätte
2013 in seinen sieben Abteilungen 380 Mitglieder. 1997 waren es an die 1000. Mitglieder verloren hat der Verein unter anderem durch die Auflösung der Bundesbahndirektion Kassel (1974), die Auflösung der Sozialverwaltung Mitte (1994), die Auflösung der Bahn Betriebskrankenkasse (2001) und durch Verluste von Verkehrsleistungen seit 2004 verloren. Viele Beschäftigte hatten die Region dadurch verlassen.[[Datei:Kegelbahn unter dem Hauptbahnhof.

Der größte Mitgliederrückgang um fast ein Viertel von 600 auf 450 Kegler sei jedoch durch die Schließung der Kegelbahnen im Hauptbahnhof aufgrund eines unzureichenden Brandschutzes 1998 zu verzeichnen gewesen.

siehe auch

Links und Quellen