Kassel Huskies

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Kassel Huskies
Logo 2007
Gründungsjahre:
1977 als ESG Kassel, 1987 als EC Kassel,
1994 zur DEL-Gründung als Kassel Huskies
Größte Erfolge:
  • Deutscher Vizemeister 1997
  • Play-off Halbfinale: 2000, 2001, 2002
  • Deutscher Vizepokalsieger 2004
  • Zweitliga-Meister 2008
Eishalle:
Name: Eissporthalle Kassel
Adresse: Am Auestadion 1
34121 Kassel
Geschäftsführer: Rainer Lippe
Kapazität: 6.100 Zuschauer
(davon 2.720 Sitzplätze)
Auslastung:
zur Saison 2007/08
122.398 Besucher (34 Spiele)
ø 3.123 (Vorrunde)
ø 5.151 (Play-offs)
Platzierungen:
Saison 2007/08: Platz 1 (2.Bundesliga)
Meister, sportlicher Aufstieg
Saison 2006/07: Platz 1 (2.Bundesliga)
Vizemeister
Saison 2005/06: Platz 13 (DEL)
Abstieg
Saison 2004/05: Platz 14 (DEL)
Play-downs
Saison 2003/04: Platz 11 (DEL)

Die Kassel Huskies waren als Kasseler Eishockeyclub zur Zeit der Vereinsgründung im Jahre 1977 noch als ESG Kassel und nach der ersten Umbenennung 1987 als EC Kassel bekannt. Die „Huskies“ entstanden dann als ausgegliederte Profimannschaft (in Form einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung), die in der DEL - Saison 2007/08 sportlich wieder in die Deutsche Eishockey Liga aufgestieg.

Am 26. August 2010 erklärte das Oberlandesgericht Köln, dass die Huskies ihre Lizenz verlieren. Damit seien die Huskies, so Geschäftsführer Dr. Fritz Westhelle, faktisch tot.

Inzwischen betreut der Stammverein Eishockey Jugend Kassel e. V. sowohl die Nachwuchsspieler der Kassel Young Huskies als auch die Damenmannschaft der Ice Cats Kassel. Unter dem Dach des Stammvereins spielt die ehemals als 1 b Mannschaft geplante Auswahl der EJ Kassel unter dem Namen EC Kassel Huskies in der Eishockey Hessenliga.

Die Vereinsfarben der Kassel Huskies sind blau-weiß, die Spielstätte ist die Eissporthalle Kassel.

Inhaltsverzeichnis

Eishockey-Saison 2012/2013

Geschichte

Zwar hatten die Männer um Hellmut Spohr schon Mitte der 60er-Jahre die Idee Eishockey in Kassel zu spielen, doch war dies nur im Winter unter erschwerten Bedingungen möglich. Diese Freundschaftsspiele erfreuten sich damals großen Interesses. So wunderte es nicht, dass im Februar 1977 mit der ESG Kassel ein echter Klub aus der Taufe gehoben wurde. Spielstätte war die Eissporthalle. 1987 benannte sich der Verein um in EC Kassel. Zwischen 1994 und 2010 war die Profimannschaft des Vereins als EC Kassel Huskies Sportmanagement GmbH ausgelagert worden und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Eishockey Liga. Die größten Erfolge feierte der Club im Jahre 1997 als deutscher Vizemeister und 2004 als deutscher Vizepokalsieger. Zur Saison 2010/11 wurde der Profisport infolge eines Insolvenzantrags sowie eines Lizenzentzugs eingestellt.

Vereinsgründung mit finanziellen Defiziten (1977 bis 1987)

Die Geschichte des ersten Eishockeyvereins aus Kassel reicht nicht lange zurück. Die damals noch als ESG Kassel bekannte Eissportgemeinschaft wurde am 19. Februar 1977 gegründet, als im selben Jahr die Kasseler Eisporthalle von Edith und Simon Kimm, den damaligen Geschäftsführern, in Betrieb genommen wurde. Mit der Eröffnung der Eissporthalle wurde somit eine überdachte Spielstätte für einen Eishockeyverein geschaffen. Das Ziel der beiden, in Kassel endlich eine Sportart auf dem Eis betreiben zu können, wurde erreicht und bis heute stetig ausgebaut.

Bereits ein Jahrzehnt zuvor hatte schon Helmut Spohr, ein ehemaliger Fußballer des KSV Hessen Kassel, versucht den Eishockeysport in Kassel einzuführen. Zusammen mit Viktor Klement stellte er das Tennisgelände im Aschrottpark zur Verfügung, auf dem mit Gartenschläuchen im Winter für die entsprechende Eisfläche gesorgt wurde. Durch die unregelmäßigen Wetterbedingungen wurde dieses Vorhaben jedoch erschwert.

Aus diesem Grund war der Eishockeysport in einer überdachten Halle im Jahre 1977 etwas ganz Neues in Kassel. Noch im Jahr der Eröffnung startete die ESG Kassel in der Saison 1977/78 ihre erste Spielzeit in der Regionalliga, der damals vierthöchsten Spielklasse, und trug am 30. Oktober 1977 das erste offizielle Heimspiel aus. Vor respektablen 900 Zuschauern verlor die Eissportgemeinschaft aus Kassel dieses Spiel allerdings mit 2:5 gegen den SV Brackwede. Da das Interesse an dieser in Nordhessen neuen Sportart offensichtlich groß war, kamen trotz anfänglicher Niederlagen teilweise bis zu 3.000 Zuschauer.

Um vorerst überhaupt eine Eishockeymannschaft aufstellen zu können, liefen für das Team anfangs auch Spieler auf, die zuvor in anderen Sportarten tätig gewesen waren. Überhaupt trat die Eishockeygemeinschaft in ihrer Anfangsphase überwiegend nur mit zwölf oder 13 Spielern an. Ein Beispiel stellt der damalige Stürmer Willi Kurrat dar, der mit seinen 52 Jahren zuvor die Fußballmannschaft des KSV Hessen Kassel trainiert hatte.

Für den ersten sportlichen Erfolg sorgte die ESG Kassel zusammen mit Gerry Hoag und Eric Wolf, die beide in der Regionalliga-Saison 1979/80 die erste kanadische Sturmreihe in der Geschichte des Vereins bildeten. Vor dem VERC Lauterbach und dem EC Nordhorn wurde die Eissportgemeinschaft im Jahre 1980 Meister der Regionalliga Süd-West und stieg bereits drei Jahre nach Vereinsgründung in die drittklassige Oberliga auf.

Auch dort konnte sich der Aufsteiger sofort etablieren. Schon im ersten Jahr spielte man um den Aufstieg in die 2. Bundesliga, der allerdings 1981 knapp verpasst wurde. In der darauf folgenden Spielzeit wurde der Aufstieg zumindest aus sportlicher Sicht erreicht, jedoch konnte aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel der Einzug in die 2. Bundesliga nicht erfolgen.

Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Kassel konnte letztendlich 1983 unter Trainer Jaro Frycek nach nur drei Jahren Oberliga der Aufstieg in die zweithöchste deutsche Eishockeyliga erreicht werden.

Die Huskies der Saison 2011/2012: Hintere Reihe, (von links): Florian Böhm, Artjom Kostyrew, Christian Wolff, Julian Grund, Manuel Klinge, Jiri Mikesz, Emanuel Grund, Hans-Jochen Kalb, Petr Sikora; mittlere Reihe (von links): Betreuer Ulrich Böhm, Betreuer Milan Ondraschek, Dennis Klinge, Luca Obernesser, Oliver Mizera, Patrick Schädel, Marc Roedger, Stefan Heinrich, Alexander Engel, Semen Glusanok, Physiotherapeut Witek Szota; vordere Reihe: Stéphane Robitaille, Julian Meyer, Michael Christ, Patrick Berendt, Trainer Jamie Bartman, Martin Fous, Co-Trainer Matthias Kolodziejczak, Niels Hilgenberg, Alexander Heinrich, Adam Ondraschek, Sven Valenti. - HNA Bericht am 16.09.2011 Foto:  Koch
Kassel Huskies Oberliga West 2011/2012

Wie schon in der Oberliga konnte sich die „ESG“ in der zweiten Liga etablieren und erreichte Mitte der 1980er Jahre die Qualifikation zur 1. Bundesliga. Doch auch in diesem Jahr konnte der schnelle Aufstieg der Mannschaft finanziell nicht bewältigt werden, denn trotz des sportlichen Erfolges des Kasseler Eishockeyvereins mangelte es am finanziellen Hintergrund. Zwar fehlte mit den vielen Neuzugängen wie Miroslav Dvořák, Dave O’Brien und Tim Schnobrich für den Aufstieg in die erste Liga nur ein einziger Punkt, doch bedeutete diese verpasste Qualifikation eine finanzielle Krise. Durch die große Investition in die Mannschaft musste der Verein noch im selben Jahr Konkurs anmelden.[1]

Von der Oberliga zur neuen DEL (1987 bis 1994)

Uli Egen, von 1990 bis 1993 als Spieler bei den Huskies, war von 1994 bis 1998 als Manager aktiv und ist 2013 der aktuelle Trainer. Hier ein Foto aus seiner aktiven Zeit.

Am 16. Mai 1987 erfolgte der wirtschaftliche Neubeginn des Eishockeyvereins. Die „ESG“ benannte sich in EC Kassel um und durch die hohen Kosten in der 2. Bundesliga entschloss sich der Club im Jahre 1988 aus der zweiten Liga zurückzuziehen und freiwillig in die Oberliga abzusteigen. Zusätzlich mussten die vielen Neuzugänge aus dem letzten Jahr den Verein wieder verlassen. Richard Piechutta, der neue Trainer des „ECK“, versuchte demzufolge zur neuen Spielzeit mit Shane Tarves und zwölf Spielern aus der Jugendabteilung eine neue Mannschaft aufzustellen. Dieses Vorhaben gelang dem Trainer unerwartet und bereits in der Saison 1988/89 schaffte es der Verein um die Qualifikation zur 2. Bundesliga mitzuspielen.

Durch die Hilfe des Konkursverwalters Martin Lepper schaffte es der Eishockeyclub Kassel ebenfalls wieder „schwarze Zahlen“ zu schreiben und konnte sich infolgedessen ohne Geldsorgen weiterhin auf den sportlichen Erfolg konzentrieren. Mit einem neunten Platz in der Qualifikation verpassten sie jedoch vorerst den direkten Wiederaufstieg in die zweithöchste Spielklasse. Die Rückkehr in die zweite Liga gelang im Anschluss daran aber im darauf folgenden Spieljahr 1989/90 und der Verein spielte somit wieder in der Liga, in der er drei Jahre zuvor noch um die Qualifikation zur höchsten deutschen Eishockeyliga mitwirkte.

Während der erneuten Zweitklassigkeit musste der Verein im ersten Jahr zwar noch um den Klassenerhalt spielen, schloss die Qualifikation zur 2. Bundesliga aber mit einem ersten Platz ab und sicherte sich dadurch den Verbleib in dieser Liga. Die folgenden drei Spielzeiten konnte die Mannschaft in der oberen Tabellenhälfte mitwirken, wodurch Anfang der 1990er Jahre die erneute Möglichkeit bestand, an der Qualifikationsrunde zur 1. Bundesliga teilzunehmen. Im Jahre 1993 scheiterte die Mannschaft allerdings schon zu Beginn der Play-offs im Viertelfinale gegen den ES Weißwasser knapp mit 3:2 Spielen und musste sich im letzten Spiel der Best-of-Seven-Serie nach Verlängerung mit 7:6 geschlagen geben.

Nachdem sich die Kasseler daraufhin in der Saison 1993/94 erneut für die Play-offs qualifizierten, erreichten sie mit Siegen gegen den ES Weißwasser und den EHC 80 Nürnberg das Finale und spielten um die Meisterschaft der 2. Bundesliga. Im Finale der Play-offs mussten sich die Nordhessen zwar gegen den Augsburger EV mit 2:1-Spielen geschlagen geben, erlangten aber trotz der Niederlage mit dem damaligen Trainer Ross Yates letztendlich den Zweitliga-Vizemeistertitel. Mit diesem bis dahin größten Erfolg für den Verein, schaffte es die Mannschaft 1994 eines der Gründungsmitglieder der neuen Deutschen Eishockey Liga zu werden.

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte erreichte der Club die höchste deutsche Spielklasse im Eishockey und benannte sich daraufhin zum Start eines neuen Geschichtsabschnitts in Kassel Huskies um. Als Vorbild der Namensgebung diente der sibirische Husky, wodurch die „Huskies“ des Öfteren auch „Schlittenhunde“ genannt werden.

Mit der Einführung der DEL wurde die Profimannschaft ausgelagert, infolgedessen der aktuelle Stammverein der GmbH die Eishockey-Jugend Kassel e. V. wurde, welche heute als Kooperationspartner fungiert und für den Eishockeynachwuchs und die Damenmannschaft zuständig ist.

Erfolgreiche Jahre in der DEL (1994 bis 1998)

Matthias Kolodziejczak im Kasseler Trikot

Die ersten Jahre in der Deutschen Eishockey Liga waren für die „Huskies“ aus Kassel überraschend erfolgreich. Obgleich sich das Team in der Vorrunde der Saison 1994/95, abgeschlagen von den favorisierten Mannschaften, nur im Mittelfeld der Liga befand, schloss es die Saison dennoch als beste Mannschaft ab, die aus der zweiten Liga mit in die DEL einzog. Zusätzlich schafften sie in den ersten beiden Jahren den Sprung in die Play-offs, in denen sie zwei Spielzeiten in Folge das Achtelfinale gegen die Frankfurt Lions bestritten. Der Erzrivale aus Südhessen konnte sowohl 1994/95 mit 4:1-Spielen als auch 1995/96 mit 3:0-Spielen deutlich besiegt und somit das Viertelfinale erreicht werden. Diese Spielzeiten waren für die bis heute andauernde Rivalität beider Vereine von großer Bedeutung.

Auf der Ebene der Geschäftsleitung übernahmen Gerhard Swoboda und Uli Egen im Jahre 1995 die Ämter des Vereinspräsidenten und Managers. Martin Lepper, der bis dahin tätige Konkursverwalter, der 1990 den Kassel Huskies aus der finanziellen Krise verhalf, beendete aufgrund der erneuten stabilen wirtschaftlichen Lage der „Huskies“ seine Amtszeit in Kassel.

Im gleichen Jahr wurde das „Bosman-Urteil” rechtskräftig, welches unter anderem regelt, dass Profi-Spieler in der Europäischen Union nach Ende des Vertrages ablösefrei zu einem anderen Verein wechseln dürfen. Dieser Beschluss öffnete den europäischen Markt, wodurch Gerhard Brunner, der damalige Trainer des Kasseler Eishockeyclubs, so viele ausländische Profis nach Kassel holte, wie es vor ihm noch kein Trainer getan hatte.

Den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte errangen die „Schlittenhunde“ in der Saison 1996/97 als deutscher Vizemeister. Nachdem die Mannschaft die Vorrunde auf Platz drei abgeschlossen und in den Play-offs zunächst die Star Bulls Rosenheim sowie anschließend die Eisbären Berlin besiegt hatte, traten die Nordhessen als „Underdog“ im Play-off-Finale an. Dort versuchte das Team bis zur letzten Minute, den Mannheimer Adlern ebenbürtig zu sein und als Außenseiter die Meisterschaft zu gewinnen.[1] Die Enttäuschung der Fans saß tief, als das Play-off-Finale mit 0:3-Spielen verloren ging, trotzdem feierten am 16. April 1997 über 10.000 Menschen auf dem Rathausplatz in Kassel diesen Erfolg ihres Vereins. Während die „Huskies“ noch drei Jahre zuvor in der 2. Bundesliga gespielt hatten, konnten sie in diesem Jahr mit dem damaligen Oberbürgermeister Georg Lewandowski den Triumph der zweitbesten deutschen Eishockeymannschaft genießen.

Mit dem deutschen Vizemeistertitel qualifizierte sich Kassel zusätzlich für die European Hockey League und konnte im Spieljahr 1997/98 zum ersten Mal international antreten. Bis auf ein 5:0 im Hin- und ein 4:3 im Rückspiel gegen den HC Vítkovice mussten sich die Kassel Huskies jedoch gegen Färjestads BK sowie Jokerit Helsinki geschlagen geben und schieden bereits in der Vorrunde aus.

Zwar konnten die Kassel Huskies in den darauf folgenden zwei Spielzeiten die Play-offs nicht mehr erreichen, doch stieg der Verein danach mit dem wiederkehrenden Trainer Hans Zach zu einem national bedeutenden Eishockeyclub auf.

Ehemalige Logos der Kassel Huskies

Während und nach der Ära des Hans Zach (1998 bis 2004)

Im Jahre 1998 wechselte Hans Zach als Trainer wieder zu den „Huskies“, die er bereits in der Saison 1995/96 betreut hatte. Er hatte großen Anteil an den Erfolgen der Kassel Huskies. Mit ihm zog die Mannschaft ab der Saison 1999/2000 drei Mal in Serie stets als eine der besten fünf Mannschaften der Vorrunde in das Halbfinale der Play-offs ein und wurde dadurch überregional bekannt. Besondere Duelle gab es gegen den Finalgegner von 1997, die Adler Mannheim. Während die Baden-Württemberger im Viertelfinale der Saison 1999/2000 in fünf Spielen besiegt wurden, verlor das Team im Halbfinale der Saison 2001/02 gegen die „Adler“ klar nach Spielen mit 0:3.

Zach formte das Kasseler Eishockey zum erfolgreichsten Sport der Stadt, führte eine defensive Taktik ein und holte viele deutsche Spieler nach Kassel, von denen einige, wie Daniel Kreutzer, zu Leistungsträgern der Nationalmannschaft wurden. Spätestens in dieser Zeit wurden die „Huskies“ zu einem Aushängeschild der Region Nordhessen. Neben den Kasseler Spielern trainierte er ebenfalls die Deutsche Eishockeynationalmannschaft, mit der er die B-Weltmeisterschaft 2000 gewann und dadurch den deutschen Eishockeysport in die oberste Liga zurückführte. Nicht nur durch den Erfolg in Kassel, sondern zusätzlich mit der Tätigkeit als Nationaltrainer, machte Hans Zach national auf sich aufmerksam und wurde letztendlich von den Kölner Haien abgeworben.[2]

Nachdem Zach zur Saison 2002/03 zu den Kölner Haien gewechselt war, stellte sich der sportliche Misserfolg der „Huskies“ ein. Zwar gelang 2003 noch der direkte Sprung in die Play-offs, jedoch trafen die „Huskies“ im Viertelfinale direkt auf den neuen Club ihres bisherigen Trainers, Hans Zach. Im letzten Spiel der Best-of-Seven mussten sich die Nordhessen den „Haien“ mit 3:4-Spielen geschlagen geben.

Dies war zugleich die vorerst letzte Play-off-Teilnahme in der Deutschen Eishockey Liga für Kassel. Die hohen Maßstäbe, die Zach gesetzt hatte, konnten von seinen Nachfolgern bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr erreicht werden. Das spiegelte sich unter anderem in den vielen Trainerentlassungen wider, da sich weder Mike McParland mit offensivem Eishockey noch Milan Mokroš mit defensiver Spieleinstellung lange als Trainer behaupten konnten.

Das Erreichen des Finales des Deutschen Eishockey-Pokals in der Saison 2003/04 war der vorerst letzte Erfolg der „Schlittenhunde“, mit dem sie sich auf erstklassiger Ebene auszeichnen konnten. Erneut traten die Nordhessen gegen das Team ihres ehemaligen Trainers an, der einst mit ihnen drei Mal in Folge das Play-off-Halbfinale erreicht hatte. Die „Haie“ unter Hans Zach bezwangen die Kasseler mit 3:1 in der Kölnarena und gewannen den Pokal.

Talfahrt mit zweifachem sportlichen Abstieg (2004 bis 2006)

Die Krise des Kasseler Eishockeys begann jedoch erst im Jahre 2005. Die sportlichen Leistungen des Kasseler Eishockeyclubs versetzten die Mannschaft mit 35 Niederlagen aus 52 Spielen auf den letzten Platz und somit zum ersten Mal in der Geschichte der Kasseler DEL-Zeit in die Play-downs. Im Abstiegskampf unterlagen die „Huskies“ anschließend zwar den Grizzly Adams Wolfsburg knapp mit 3:4-Spielen und stiegen sportlich in die 2. Bundesliga ab, verlieben dennoch weiterhin in der DEL.

Der Grund dafür war, dass die Grizzly Adams Wolfsburg keine Lizenz für die darauf folgende Saison erhielten, wodurch Kassel auch in der nächsten Saison offiziell durch den Klassenerhalt am Grünen Tisch in der obersten Spielklasse des deutschen Eishockeys antreten durfte. Kurz nach dieser Entscheidung kam es zu einer weiteren Krise, als der Gesellschafter Simon Kimm seinen Rückzug bekannt gab. Durch den unmittelbaren Einstieg von Rainer Lippe als Geschäftsführer und Gesellschafter, wurde jedoch ein neuer Hauptverantwortlicher gefunden, der den Erhalt der Lizenz und damit den Verbleib des Kasseler Eishockeys in der DEL sicherte. Als Trainer wurde Bernhard Englbrecht verpflichtet, der in der Saison 2005/06 das Ziel hatte, lediglich den Klassenerhalt zu erreichen.[3][4]

Bereits am 10. Januar 2006 gab der Verein jedoch die Trennung von Englbrecht und die Neuverpflichtung des ehemaligen Mannheimer Spielers und Trainers Stéphane Richer bekannt, da die „Huskies“ auch am 39. Spieltag der Saison 2005/06 auf einem Abstiegsplatz standen. Es konnte aber auch der neue Trainer den Abstieg nicht verhindern, da den Kassel Huskies am Ende der Vorrunde drei Punkte für einen Nichtabstiegsplatz gefehlt hatten. Durch den 13. Rang nach der Vorrunde mussten die „Schlittenhunde“ das zweite Jahr in Folge in die Play-downs. Gegner war der Tabellenletzte EV Duisburg, der die Abstiegsspiele klar mit 4:1-Siegen gewann und, im Gegensatz zu den Wolfsburgern in der letzten Saison, die Lizenz für die darauf folgende Spielzeit erteilt bekam.[5]

Wiederaufstieg mit beachtlichen Leistungen (2006 bis 2008)

Ralf Kubiak in Aktion

Auch die Hoffnung, dass den Straubing Tigers als Zweitliga-Meister für die DEL-Saison 2006/07 die Lizenzerteilung verwehrt blieb, war ohne Erfolg. Die „Huskies“ mussten nach zwölf Jahren Erstklassigkeit in die 2. Bundesliga absteigen. Als einziges Ziel für die 2. Bundesliga kündigte Rainer Lippe die Play-off-Teilnahme und den unmittelbaren Wiederaufstieg an.

Nachdem die Kassel Huskies die Vorrunde der Saison 2006/07 in der 2. Bundesliga als Erstplatzierter beendet hatten, zogen sie mit 13 Punkten Vorsprung in die Play-offs ein. Im Viertelfinale trafen sie auf die Eisbären Regensburg, die deutlich mit 4:0-Siegen geschlagen wurden. Auch im Halbfinale gegen den EHC München gelang den „Huskies“ ein Sweep, also ein glatter Sieg ohne ein einziges verlorenes Spiel in der Best-of-Serie, mit 3:0-Spielen. Im Finale trafen sie daraufhin auf den ehemaligen Play-down-Gegner der DEL-Saison 2004/05 Grizzly Adams Wolfsburg und spielten somit um die erneute Wiederkehr in die DEL. Trotz der beachtlichen Vorrunde und den bis dahin gewonnenen Play-off-Spielen der Kassel Huskies, verlor die Mannschaft das Finale jedoch gegen die „Grizzly Adams“ mit 0:3-Spielen. Im Gegensatz zu den Wolfsburgern, die durch den sportlichen Gewinn der Zweitliga-Meisterschaft wieder erstklassig waren, erreichte das Kasseler Team das Ziel des Wiederaufstiegs nicht, da die Niedersachsen dieses Mal die Lizenz für die Deutsche Eishockey Liga erhielten.[6]

Es folgte somit ein weiteres Jahr in der Zweitklassigkeit, in der die Kasseler die Liga dominierten. Als erneuter Erstplatzierter mit diesmal 122 Punkten in der Vorrunde und zugleich 27 Punkten Vorsprung zum Zweitplatzierten Landshut Cannibals, wurden die „Huskies“ auch diese Saison ihrer Favoritenrolle gerecht. In den Play-offs trafen sie zunächst im Viertelfinale auf ihren „Angstgegner“ ETC Crimmitschau, gegen den sie in der Vorrunde gleich zweimal und damit so oft wie gegen kein anderes Team in dieser Spielzeit verloren hatten. Letztendlich setzten sich die Kassel Huskies aber mit 4:2-Siegen durch. Unbesiegte Play-off-Serien, wie im letzten Jahr, schafften die „Huskies“ diesmal jedoch nicht, denn auch im Halbfinale gegen die Schwenninger Wild Wings verloren sie das zweite Spiel der Best-of-Five-Serie. Am Ende konnte Kassel ungeachtet dessen nach 3:1-Siegen ins Finale einziehen. Dort traf der Verein auf die zweitplatzierten der Vorrunde, die Landshut Cannibals. Mit 3:2-Siegen in der Finalserie schafften die „Huskies“ den entscheidenden Sieg erst in der Verlängerung des letzten Best-of-Five-Spiels. Drew Bannister schoss in der 72. Minute den Siegtreffer und entschied damit das Finale zugusten der Kasseler, die dadurch nach zwei Jahren wieder erstklassig wurden und die Rückkehr in die DEL schafften.[7]

Wiederkehr in die Deutsche Eishockey Liga (seit 2008)

Nachdem die "Huskies" die Lizenzauflagen der Deutschen Eishockey Liga erfüllt hatten, kehrten sie zur Saison 2008/09 nach zwei Jahren wieder in die höchste deutsche Spielklasse zurück. Die Lizenzauflagen sahen 9.000 Punkte in der Stadionbewertung vor, wobei ein Punkt für einen Stehplatz, zwei für einen Sitzplatz und vier für einen Logenplatz vergeben werden. Zusätzlich zu den Punkten für die Stadionbewertung kommt der Titel des Zweitliga-Meisters. Die dritte Voraussetzung für die Kassel Huskies war die der 800.000 Euro Lizenzgebühr für die DEL, da die Kasseler bis dato sowohl die Kriterien der Stadionbewertung, als auch die des Zweitliga-Meisters erfüllten.[8] Nach einem guten sportlichen Start, reichte es für die "Huskies" am Ende der Saison 2008/09 nur für einen 14. Platz. Hinzu kamen im Zusammenhang mit der Wirtschaftkrise finanzielle Schwierigkeiten für die Schlittenhunde - ein Lizenzentzug drohte. Durch Spenden und weitere Sponsorenzusagen konnte dieser abgewendet werden. Auch die Saison 2009/10 begann auf dem Eis zunächst erfolgreich. Am Ende wurde die "Huskies" aber bis an das Tabellenende auf den 15. Platz durchgereicht. Wieder kam es zu finanziellen Schwierigkeiten, in deren Folge es im Januar 2010 zu einem Wechsel in der Geschäftsführung kam: Dennis Rossing - Eigentümer der Rosco-Gruppe - übernahm das Amt des Geschäftsführers von Rainer Lippe. Die Rosco-Gruppe plant den Bau der Nordhessen-Arena in Kassel. Wegen der Schwierigkeiten bei den "Huskies" verlängerte Chef-Trainer Stéphane Richer seinen Vertrag nicht und wechselte zu den Hamburg Freezers. Dean Fedorchuk übernahm die Position von Richer. Zur finanziellen Sanierung eröffneten die "Huskies" ein Insovenzverfahren. Insolvenzverwalter Dr. Fritz Westhelle übernahm die Geschäftsführung. Wegen der Insolvenz kündigte die DEL den "Huskies" die Lizenz. Außerdem wurden sie von der DEL-Gesellschafterversammlung ausgeschlossen. Gegen die zweite Entscheidung beantragten die "Huskies" erfolgreich eine einstweilige Verfügung. Das Oberlandesgericht Köln erklärte jedoch am 26. August 2010, dass die Verfügung von Anfang an unzulässig gewesen sei. Damit, so Geschäftsführer Fritz Westhelle, seien die Huskies faktisch tot. Derzeit prüft man, ob man in der Saison 2010/11 der zweiten Liga spielen könne.

Entsetzter Fritz Westhelle: Jetzt sind die Huskies tot

Artikel in der HNA vom 27.8.2010

Oberlandesgericht Köln entscheidet gegen Eishockeyklub - DEL spielt ohne Kassel

von Frank Thonicke

Kassel. Aus, Ende, vorbei: Die Kassel Huskies gibt es seit gestern faktisch nicht mehr. Die Schlittenhunde hatten vor dem Oberlandesgericht Köln keine Chance. Huskies-Geschäftsführer Dr. Fritz Westhelle: „Damit sind wir tot.“ Die Deutsche Eishockey-Liga wird jetzt Spielpläne ohne die Huskies veröffentlichen.

Die Kasseler hatten gehofft, dass die Richter zwei einstweilige Verfügungen bestätigen, nach denen sie hätten spielen dürfen. Das Kölner Oberlandesgericht stellte aber klar, dass die Verfügungen des Landgerichts Köln von Anfang an unzulässig waren. Es existiere auch ein gültiger Schiedsspruch des Sportgerichts der DEL, wonach die Huskies ihre Lizenz verlieren. Dieser wurde am Dienstag noch vom Oberlandesgericht München bestätigt (wir berichteten). Das Kölner Gericht erklärte gestern: „Das OLG München hat Vorrang.“ Außerdem mischten sich ordentliche Gerichte in korrekte Schiedssprüche der Sportgerichte nicht ein. Was den Huskies theoretisch bleibt, ist eine Beschwerde beim Bundesgerichtshof gegen das Münchner Urteil. Die will man auch einlegen - allerdings ohne Aussichten, dass der BGH nun kurzfristig vor dem Ligastart am 3. September einen einstweiligen Rechtsschutz für die Huskies erlässt. Denn: Vom OLG München gibt es noch keine Urteilsbegründung. Wann die kommt, steht in den Sternen. Und ohne die Begründung befasst sich der Bundesgerichtshof erst gar nicht mit der Kasseler Beschwerde. So gibt es seit gestern Fakten, die nicht mehr umzustoßen sind. Westhelle hatte schon vorher erklärt, dass er die Waffen strecke, wenn die Huskies in Köln verlieren. Er verließ mit gesenktem Kopf das Gericht. „Glauben Sie, dass noch ein Spieler zum nächsten Match antritt? Ich nicht“, sagte der sichtlich mitgenommene Geschäftsführer.

Eine Aufnahme in die zweite Liga hatten die Huskies nicht beantragt. Nun wird eine Kasseler Amateurmannschaft in der Hessenliga antreten.

Von der Hessenliga zur Regionalliga 2010/2011

Nach einer Saison in der Hessenliga schaffen die Huskies den Aufstieg in die Regionalliga. Als Tabellenerster steht die Mannschaft schon am Samstag, 19. März 2011, noch vor dem letzten Spieltag als Aufsteiger fest.

Oberliga West 2011/ 12

Eishockey-Saison 2012/2013

Platzierungen seit der Oberliga

Zur Saison 1994/95 wurde die Eishockey-Bundesliga durch die Deutsche Eishockey Liga ersetzt, in der die Kassel Huskies als Gründungsmitglied zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in der höchsten deutschen Spielklasse starteten. Bis auf die Spielzeiten 2006/07 und 2007/08 blieben sie dieser auch erhalten.

Seit der Saison 1992/93 wird auch in der 2. Bundesliga der Aufstieg nach der Vorrunde über die Play-offs entschieden und, wie bereits in den 1970er Jahren, eingleisig ausgetragen. Dies wurde von der 1. Bundesliga übernommen, in der die Play-offs schon in der Saison 1982/83 eingeführt worden waren. Vor der Einführung der Play-offs spielten die besten Mannschaften der jeweils unteren Liga gegen die schlechtesten Mannschaften aus der Liga, für die dann in einer Qualifikationsrunde der Aufstieg sowie der Abstieg bzw. der Klassenerhalt nach dem Prinzip der Relegationsspiele entschieden wurde.

Saison Liga Vorrunde Saisonabschluss
1980/81 Oberliga 3. Platz Verpasster Aufstieg nach dem 4. Platz in der Qualifikation zur 2. Bundesliga
1981/82 Oberliga 2. Platz Verzicht auf Aufstieg aufgrund finanzieller Defizite nach dem 2. Platz in der Qualifikation zur 2. Bundesliga
1982/83 Oberliga 1. Platz Aufstieg in die 2. Bundesliga nach dem 5. Platz in der Qualifikation zur 2. Bundesliga
1983/84 2. Bundesliga 7. Platz Klassenerhalt nach dem 1. Platz in der Qualifikation zur 2. Bundesliga
1984/85 2. Bundesliga 6. Platz Klassenerhalt nach dem 1. Platz in der Qualifikation zur 2. Bundesliga
1985/86 2. Bundesliga 3. Platz Verpasster Aufstieg nach dem 5. Platz in der Qualifikation zur 1. Bundesliga
1986/87 2. Bundesliga 2. Platz Verpasster Aufstieg nach dem 7. Platz in der Qualifikation zur 1. Bundesliga
1987/88 2. Bundesliga 3. Platz Abstieg in die Oberliga aufgrund des wirtschaftlichen Konkurses
1988/89 Oberliga 4. Platz Verpasster Aufstieg nach dem 9. Platz in der Qualifikation zur 2. Bundesliga
1989/90 Oberliga 3. Platz Aufstieg in die 2. Bundesliga nach dem 6. Platz in der Qualifikation zur 2. Bundesliga
1990/91 2. Bundesliga 6. Platz Klassenerhalt nach dem 1. Platz in der Qualifikation zur 2. Bundesliga
1991/92 2. Bundesliga 1. Platz Verpasster Aufstieg nach dem 7. Platz in der Qualifikation zur 1. Bundesliga
1992/93 2. Bundesliga 5. Platz Play-off Viertelfinale mit einer Niederlage nach 2:3-Spielen gegen ES Weißwasser
1993/94 2. Bundesliga 2. Platz Zweitliga-Vizemeister nach 0:3-Spielen im Play-off Finale gegen den Augsburger EV
1994/95 DEL 7. Platz Gründungsmitglied der DEL und Play-off Viertelfinale mit einer Niederlage nach 0:4-Spielen gegen den EV Landshut
1995/96 DEL 9. Platz Play-off-Viertelfinale mit einer Niederlage nach 2:3-Spielen gegen die Preussen Devils Berlin
1996/97 DEL 4. Platz Deutscher Vizemeister nach der Niederlage im Play-off Finale mit 0:3-Spielen gegen die Adler Mannheim
1997/98 DEL 11. Platz Die Play-offs wurden nicht erreicht
1998/99 DEL 9. Platz Die Play-offs wurden nicht erreicht
1999/00 DEL 4. Platz Play-off Halbfinale mit einer Niederlage nach 0:3-Spielen gegen die München Barons
2000/01 DEL 5. Platz Play-off Halbfinale mit einer Niederlage nach 1:3-Spielen gegen die München Barons
2001/02 DEL 5. Platz Play-off Halbfinale mit einer Niederlage nach 0:3-Spielen gegen die Adler Mannheim
2002/03 DEL 7. Platz Play-off Viertelfinale mit einer Niederlage nach 3:4-Spielen gegen die Kölner Haie
2003/04 DEL 11. Platz Die Play-offs wurden nicht erreicht
2004/05 DEL 14. Platz Klassenerhalt am Grünen Tisch nach der Niederlage in den Play-downs mit 2:3-Spielen gegen die Grizzly Adams Wolfsburg
2005/06 DEL 13. Platz Abstieg in die 2. Bundesliga nach der Niederlage in den Play-downs mit 1:4-Spielen gegen den Eissportverein Duisburg
2006/07 2. Bundesliga 1. Platz Zweitliga-Vizemeister und der verpasste Wiederaufstieg in die DEL nach 0:3-Spielen im Play-off Finale gegen die Grizzly Adams Wolfsburg
2007/08 2. Bundesliga 1. Platz Zweitliga-Meister und sportlicher Wiederaufstieg in die DEL nach 3:2-Spielen im Play-off Finale gegen die Landshut Cannibals
2008/09 DEL 14. Platz Die Play-offs wurden nicht erreicht.
2009/10 DEL 15. Platz Die Play-offs wurden nicht erreicht.
EC Kassel Huskies
2010/11 Hessenliga 1. Platz Aufstieg in die Regionalliga.

Vereinsinterne Rekorde in der DEL

Während der Jahre in der Deutschen Eishockey Liga bis zur regulären Saison 2007/08 wurden neben den bedeutenden Erfolgen des Vereins – wie der Vizemeisterschaft und dem Vizepokalsieg – ebenso Rekorde von Spielern aufgestellt. Die herausragendsten Spieler der Kassel Huskies waren Tobias Abstreiter, Mike Millar und Greg Johnston, die bisher in den vereinsinternen Statistiken ganz oben stehen.

Beste Statistik während der Teamzugehörigkeit
Kategorie Name Anzahl
Meiste Spiele Tobias Abstreiter 400 (in acht Spielzeiten)
Meiste Tore Mike Millar 94 (in vier Spielzeiten)
Meiste Vorlagen Tobias Abstreiter 156
Meiste Punkte Tobias Abstreiter 221 (65 Tore und 156 Vorlagen)
Meiste Strafminuten Tobias Abstreiter 493
Beste Statistik während einer Saison
Kategorie Name Anzahl Saison
Meiste Tore Mike Millar 39 1994/95
Meiste Vorlagen Mike Millar 35 1996/97
Meiste Punkte Mike Millar 60 (39 Tore und 21 Vorlagen) 1994/95
Meiste Strafminuten Dean Melanson 143 2004/05
Meiste Scorerpunkte pro Spiel
Name Pos. Spielzeit Spiele Tore Assists Punkte Pkt/Sp
Tobias Abstreiter C 1998 – 2006 400 65 156 221 0,55
Greg Johnston RW 1994 – 1999 235 72 116 188 0,80
Mike Millar RW 1994 – 1998 141 94 82 176 1,25
Greg Evtushevski RW 1995 – 2000 208 51 99 150 0,77
Stéphane Robitaille D 1997 – 2004 330 51 97 148 0,45
Daniel Kreutzer RW 1998 – 2002 221 43 87 130 0,59
Roger Hansson RW 1996 – 2001 235 52 71 123 0,52
Bruce Eakin C 1995 – 1998 135 39 77 116 0,86
Pat Mikesch C 2000 – 2003 171 38 67 105 0,61
Sylvain Turgeon LW 1998 – 2001 141 67 31 98 0,70

Pos. = Position des Spielers, D = Defense, C = Center, RW = Right Wing, LW = Left Wing
Pkt/Sp = Durchschnittliche Anzahl an Scorerpunkten pro Spiel

(Stand aller Statistiken: Spielzeiten in der Deutschen Eishockey Liga bis zur regulären Saison 2007/08.[9])

Mannschaft

Mannschaft zur Saison 2008/09

Die Saison 2008/09 in der DEL beginnt am 5. September 2008.

Torhüter
Nr. Nationalität Name Geburtsdatum Vertragsende Letztes Team
1 Deutschland/Kanada Boris Rousson 14. Juni 1970 2009 Hamburg Freezers
Verteidiger
Nr. Nationalität Name Geburtsdatum Vertragsende Letztes Team
2 USA Vince Macri 21. Mai 1981 2009 Sparta Sarpsborg
6 Deutschland/Belgien Mike Pellegrims 7. April 1968 2009 DEG Metro Stars
7 Kanada Drew Bannister A 9. April 1974 2010 Nürnberg Ice Tigers
22 Deutschland/Kanada Brad Burym 29. Mai 1975 2009 Hannover Scorpions
65 Deutschland/Russland Semjon Glusanok F 24. Juni 1987 2009 REV Bremerhaven
Deutschland Alexander Heinrich F 30. August 1987 2009 ETC Crimmitschau
Kanada Dominic Auger A 12. Januar 1977 2009 SERC Wild Wings
Kanada Ryan Gaucher A 23. Februar 1978 2009 Sønderjysk Elitesport
Stürmer
Nr. Nationalität Name Pos. Geburtsdatum Vertragsende Letztes Team
9 Deutschland Manuel Klinge F RW 5. September 1984 2009 Eishockey Jugend Kassel
12 Kanada Hugo Boisvert A C 11. Februar 1976 2009 EV Duisburg
17 USA Ryan Kraft A C 7. November 1975 2010 Bridgeport Sound Tigers
19 Deutschland Thorben Saggau F LW 7. Mai 1987 2009 Eisbären Berlin Juniors
20 Deutschland/Polen Jacek Plachta RW 18. Mai 1969 2009 Hamburg Freezers
21 Kanada Shawn McNeil A C 17. März 1978 2009 EV Duisburg
26 Deutschland/Kanada Steve Palmer LW 9. August 1974 2009 Straubing Tigers
89 Deutschland Michael Christ F C 4. März 1989 2009 Jungadler Mannheim
Slowakei Martin Bartek A LW 17. Juli 1980 2009 Moskitos Essen
Kanada Colin Beardsmore A LW 7. Februar 1978 2009 Sinupret Ice Tigers
Offizielle
Nationalität Name Geburtsdatum Vertragsende Letztes Team
Trainer Kanada Stéphane Richer 28. April 1966 2010 Adler Mannheim
Co-Trainer Deutschland Fabian Dahlem 6. Januar 1966 2010 Hamburg Freezers

A = Dieser Spieler besetzt eine von zehn Ausländerlizenzen
F = Dieser Spieler fällt unter die Förderlizenzregelung
Pos. = Position des Stürmers, C = Center, RW = Right Wing, LW = Left Wing
(Stand: 22. Mai 2008)

Zweitliga-Meistermannschaft 2007/08

Die Mannschaft der Kassel Huskies aus der Saison 2007/08 stellte mit 122 Punkten in der Vorrunde und 27 Punkten Vorsprung zum Zweitplatzierten eine beachtliche Bilanz in der 2. Eishockey-Bundesliga auf. Zum Ende der Spielzeit konnten sie sich auch in den Play-offs durchsetzen, gewannen die Zweitliga-Meisterschaft und schafften den sportlichen Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga.

Position Name (Rückennummer)
Tor: Boris Rousson (1), Sebastian Elwing (25), Adam Ondraschek (29), Marek Mastič (53)
Verteidigung: Vince Macri (2), Mike Pellegrims (6), Drew Bannister (A) (7), René Kramer (8), Guy Lehoux (11), Brad Burym (22), Daniel Rau (39), Semjon Glusanok (65)
Sturm: Manuel Klinge (9), Hugo Boisvert (C) (12), Mark Kosick (14), Dylan Gyori (15), Ryan Kraft (17), Thorben Saggau (19), Jacek Plachta (A) (20), Shawn McNeil (21), Steve Palmer (26), Dominik Walsh (28), Daniel Del Monte (34), Christian Kohmann (37), Thomas Pielmeier (51), Sven Gerbig (81), Michael Christ (89)
Trainer: Stéphane Richer (Chef-Trainer), Fabian Dahlem (Co-Trainer)

(C) = Mannschaftskapitän, (A) = Assistenten des Kapitäns

Vize-Meistermannschaft 1996/97

Mit der Mannschaft aus der Saison 1996/97 feierten die Kassel Huskies ihren bisher größten Erfolg als Deutscher Vizemeister. Trotz der klaren Niederlage im Play-off Finale jubelten am 16. April 1997 mehr als 10.000 Fans vor dem Rathaus in Kassel.

Position Name (Rückennummer)
Tor: Josef Kontny (1), Pavel Cagaš (29), Jonas Eriksson (70)
Verteidigung: Venci Sebek (4), Alexander Engel (6), Greg Johnston (7), Alexander Wedl (8), Dave Morrison (10), Milan Mokroš (39), Jouni Vento (66), Roger Öhman (67)
Sturm: Bruce Eakin (12), Mike Millar (13), Roger Hansson (14), Peter Kwasigroch (19), Branjo Heisig (20), Jukka-Pekka Seppo (21), Greg Evtushevski (22), Frank Ozellis (26), Daniel Larin (27), Tino Boos (37), Anton Krinner (46)
Trainer: Gerhard Brunner (Chef-Trainer)

Bekannte (ehemalige) Spieler

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Der als Shane „The Train“ bekannte Kanadier spielte zehn Jahre in Kassel und schoss insgesamt fast 300 Tore. Mit 102 Toren und 54 Assists in 36 Spielen und somit durchschnittlich 4,3 Punkten pro Spiel, überzeugte er in der Oberliga-Saison 1982/83.
Der als „Sepp der Hexer“ betitelte Kontny wurde sowohl 1990 als auch 1991 zum besten Spieler des Teams gewählt. Seit 1996 spielte er aufgrund vieler Verletzungen nicht mehr, beendete offiziell aber erst 1999 seine Karriere.
Morrison war vorerst von 1991 bis 1993 beim EC Kassel aktiv und erreichte 170 Scorerpunkte. Zum Start der DEL, als die Kasseler erstklassig wurden, kehrte Morrison 1994 zurück und gewann mit den „Huskies“ die deutsche Vizemeisterschaft.
Mit der Gründung der DEL wechselte er zu den „Huskies“ und wurde nach einigen Spielzeiten zum 85-maligen deutschen Nationalspieler. Von seinen aktuell über 650 DEL-Spielen verzeichnet er mehr als die ersten 250 für die Kassel Huskies.
Der ehemalige Nationalspieler bestritt in seinen sportlich aktiven acht Jahren bei den „Schlittenhunden“ über 400 DEL-Spiele und war einige Zeit als Kapitän aktiv. Mit 221 Punkten führt er die teaminterne Scorerliste an.
Heinrich schaffte es in Kassel mit seinen Leistungen zu überzeugen und erlangte mit seinem Trikot einen Platz unter dem Stadiondach der Eissporthalle, als er 1987 seine Karriere beendete.
Drei Jahre lang scorte Hills durchschnittlich fast drei Punkte pro Spiel und ist in der ewigen Torschützenliste des EC Kassel somit einer der erfolgreichsten Torjäger. Durch die Regelung der maximalen Anzahl an Nicht-EU-Ausländern, verließ er jedoch 1994 aufgrund seines Alters die „Huskies“.
Auch Millar führt die teaminternen Scoring-Tabellen an und ist bisher der Kasseler Spieler mit den meisten Toren in der DEL. Durch seinen harten Schuss erhielt er von den Fans den Spitznamen „Mörser-Mike“.
Der 1983 gedraftete Evtushevski war in Kassel für seinen Kampfgeist bekannt. „Shevi“, so wurde er wegen seines Nachnamens genannt, verzeichnete 150 Scorerpunkte und fast 400 Strafminuten in 208 Spielen.
Der ehemalige NHL-Spieler, der unter anderem bereits für die Anaheim Mighty Ducks und die Edmonton Oilers auflief, schoss das entscheidende Tor im letzten Play-off-Finalspiel der 2. Bundesliga und sorgte für den sportlichen Wiederaufstieg.
Mit 458 Scorerpunkten, darunter 215 Tore, und 530 Strafminuten in den vier sportlich aktiven Jahren und insgesamt 196 Spielen in Kassel, war O’Brien einer der auffälligsten Spieler, die bisher bei den Nordhessen aufliefen.
Sechs Jahre lang verteidigte Mokroš das Kasseler Tor, bis er durch viele Verletzungen 1996 seine sportlich aktive Laufzeit bei den „Huskies“ beenden musste. Später war er auch als Trainer sowohl 1998 als auch zur Saison 2004/05 bei den „Schlittenhunden“ aktiv.
Bis heute führt unter anderem der Kanadier die teaminternen Scoring-Tabellen an und erhielt durch seine Tore und Assists den Spitznamen „Magic“ Johnston. Von Hans Zach wurde er sowohl im Sturm als auch in der Verteidigung eingesetzt.
Der damals von Hans Zach nach Kassel geholte Youngster bestritt mehr als 220 DEL-Spiele für die „Huskies“ und entwickelte sich zum deutschen Nationalspieler. Seinen Spitznamen „Schnitzel“ hat er aufgrund seiner Vorliebe zum Schnitzelgericht erhalten.
Mit mehr als 120 Scorerpunkten in beiden Jahren der Zweitklassigkeit war der 1996 gedraftete Stürmer einer der teamintern besten Spieler in Kassel und dominierte mit ihnen die zweite Bundesliga.

Gesperrte Trikotnummern

Zwei der bisher vergebenen Rückennummern werden zu Ehren der Spieler gesperrt und somit in Kassel nicht mehr vergeben. Die beiden Trikots der ehemaligen Spieler hängen unter dem Stadiondach der Kasseler Eisporthalle.

Trainer

Zweitliga-Meister und Aufstieg in die DEL
Abstieg in die 2. Bundesliga
sportlicher Abstieg in die 2. Bundesliga
trainierte in Kassel seinen ersten deutschen Eishockeyclub
wurde Deutscher Vize-Pokalsieger
erreichte das Play-off Viertelfinale
erreichte drei Mal in Folge das Play-off Halbfinale
war bis 1997 sportlich aktiver Spieler bei den „Huskies“
Deutscher Vizemeister und „Trainer des Jahres
Play-off Viertelfinale
Zweitliga-Vizemeister und Play-off Viertelfinale der DEL
Qualifikationsrunde für die 1. Bundesliga
Aufstieg in die 2. Bundesliga
Aufstieg in die 2. Bundesliga und Qualifikationsrunde für die 1. Bundesliga

Fans und Rivalitäten

Rund um den Kasseler Eishockeyverein gründeten sich 18 offizielle Fanclubs, die vor allem aus der Region Nordhessen, aber auch aus Südniedersachsen und dem osthessischen Fulda kommen. Für die größte Stimmung in der Eissporthalle Kassel ist der „Heuboden“ bekannt. So nennt sich der Block, der die komplette Tribüne hinter einem der Eishockeytore beschreibt. Hier erreichen mehrere Capos akustisch im Idealfall das ganze Stadion und sorgen für einheitliches Singen und Rufen von Sprechchören.

Außerhalb des Stadions überträgt der Radiosender Hit Radio FFH gelegentlich Spiele der Kassel Huskies. Im letzten Spiel des Play-off-Finales der 2. Bundesliga am 25. April 2008 gegen die Landshut Cannibals, hörten 61.000 Fans die Live-Übertragung der „Huskies“, als Kassel sportlich in die Deutsche Eishockey Liga aufstieg.[10]

Durch die Fans wird die Rivalität zwischen den Städten Kassel und Frankfurt am Main auch auf die sportliche Ebene gebracht, so dass die Spiele zwischen den Kassel Huskies und den Frankfurt Lions mit einer Tradition verbunden sind. Das erste Duell der beiden hessischen „Erzfreunde“ fand im September 1993 im damaligen Zweitliga-Spiel statt. In der vorerst letzten Saison der Zweitklassigkeit für beide Mannschaften siegte der EC Kassel gegen den Frankfurter ESC in der Eissporthalle Frankfurt mit 3:2. Aber auch in der obersten deutschen Spielklasse bestritt die Mannschaft viele weitere Partien gegen die Frankfurter. Beide Teams wurden 1994 in die neu gegründete DEL eingegliedert und trafen gleich in den ersten beiden Jahren in den Play-offs aufeinander. Auch in diesen beiden, für die Rivalität bedeutenden Spielen, entschieden die „Huskies“ die Duelle für sich.

Ein sogar für die Geschichte der DEL bedeutendes Spiel zwischen den „Huskies“ und den „Lions“ war das Duell im Dezember 1997. In dieser Partie wurden insgesamt 242 Strafminuten verteilt und alleine das erste Drittel dauerte fast zwei Stunden.[11]

Die Rivalität wurzelt jedoch nicht nur im Eishockey, sondern auch auf regionaler Ebene. Es ist das Duell des „armen“ Nordens und des „reichen“ Südens, da auch die Externalität eine große Bedeutung hat. Auf der einen Seite die strukturschwache Region Nordhessen mit einer Arbeitslosenquote von fast 20 Prozent, auf der anderen Seite die Bankenmetropole Frankfurt am Main mit ihrer Wirtschaftsmacht. Aus diesem Grund finden diese „Kämpfe um die Vorherrschaft“ auch im Fußball zwischen dem KSV Hessen Kassel und dem FSV Frankfurt auf der Ebene der Fußball-Regionalliga statt.

Heute wird die Rivalität überwiegend von den Fans und Zuschauern in die Partie getragen, da die Spieler der Mannschaften zumeist aus Kanada oder Osteuropa stammen und diese besondere Beziehung zwischen den Regionen erst durch die Presse mitbekommen.

Stammverein

Datei:Huskies jugend.jpg
Die Eishockey Jugend Kassel

Die Kassel Huskies kooperieren, seit der Auslagerung in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Jahre 1994, mit dem Stammverein Eishockey Jugend Kassel e.V.. Der Stammverein ist in Fuldabrück, einem Vorort von Kassel, niedergelassen und für den Eishockeynachwuchs sowie die Damenmannschaft der „Huskies“ zuständig.

Eishockey Jugend

Hauptartikel: Eishockey Jugend Kassel

Ice Cats

Die Ice Cats Kassel sind die Damenmannschaft der Kassel Huskies. Sie spielten in der Saison 2007/08 in der Damen-Landesliga Hessen und erreichten vor den Damenmannschaften der SG Trier-Bitburg und des RSC Darmstadt den ersten Platz und wurden Hessenmeister.

Trainiert werden die Ice Cats von Fred Pottek und betreut von Kai Sturm.

Die Mannschaft der Damen wurde 1990 gegründet und startete in der Landesliga Nord-Ost als EC Kassel unter dem selben Namen, wie die Herrenmannschaft. Den bisher größten Erfolg erlangten sie in der Spielzeit von 1994 bis 1996, in der sie in die 2. Damenliga Nord aufstiegen und dort zwei Jahre lang mitspielten. Im Jahre 1998 wurde die Damenmannschaft vorerst aufgelöst, bis sie 2007/08 als Ice Cats Kassel wieder in der Landesliga Hessen antraten.

Spielstätten

Eissporthalle

Hauptartikel: Eissporthalle Kassel

Datei:Eissporthalle kassel.jpg
Eissporthalle Kassel

Seit der Vereinsgründung am 19. Februar 1977 existiert die Eissporthalle in Kassel. Die von Edith und Simon Kimm konzipierte Spielstätte machte es von Beginn an mehr als 3.000 Zuschauern möglich, die Spiele der damaligen ESG Kassel zu verfolgen. In den 1990er Jahren wurde die Zuschauerkapazität der Halle auf 6.100 Plätze, davon 2.720 Sitz- inkl. 250 Logenplätze, erweitert und bot den heutigen Kassel Huskies schon zum Start der Deutschen Eishockey Liga einen beachtlichen Zuschauerschnitt.

Neben dem Eishockeysport bietet die Kasseler Eissporthalle auch die Möglichkeit, in der Wintersaison den Gästen das Schlittschuhlaufen zu erlauben.

Nordhessen-Arena

Hauptartikel: Nordhessen-Arena

Seit einigen Jahren wird zwischen den Kassel Huskies und dem Handball-Bundesligisten MT Melsungen über den Neubau einer Multifunktionshalle, der Nordhessen-Arena, debattiert. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss am 29. Januar 2007 mit großer Mehrheit den Bebauungsplan dieser Arena offenzulegen. Durch den Aufstieg der Kassel Huskies in die DEL steht aus sportlicher Hinsicht dem Bau der neuen Spielstätte nichts mehr im Wege.

Über einen genauen Zeitpunkt, an dem die 30 Millionen Euro teure Nordhessen-Arena, die ein Fassungsvermögen von 8.000 Zuschauern haben und die sportliche Heimstätte der Kassel Huskies und der MT Melsungen wird, wurde bereits spekuliert, jedoch durch den „frischen“ sportlichen Aufstieg der „Schlittenhunde“ noch nichts eindeutiges festgelegt.

Im Herbst 2007 drohte das „Projekt Multifunktionshalle“ zu scheitern, da sich Inhaber Simon Kimm weigerte, die Halle aus persönlichen Gründen weiter an die „Huskies“ unter deren Geschäftsführer Rainer Lippe zu vermieten. Beide Seiten konnten sich nach langem Rechtsstreit jedoch außergerichtlich einigen.

Quellen

Internet

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 berlinonline.de: Kurze geschichtliche Wiedergabe der „Huskies“
  2. spiegel.de: „Wir werden es keinem leicht machen.“
  3. hr-online.de: „Huskies“ bleiben erstklassig
  4. hr-online.de Zukunft der „Huskies“ gesichert
  5. hr-online.de Knockout - „Huskies“ abgestiegen
  6. hr-online.de Bitteres Aus für die „Huskies“
  7. sport1.de: Huskies wieder erstklassig
  8. eurosport.de: Kassel Huskies kehren in die DEL zurück
  9. hockeydb.com: All-time roster for the Kassel Huskies of the DEL
  10. dailynet.de: 61.000 Fans hörten auf ffh.de zu
  11. rhein-zeitung.de: Im Hessen-Derby flogen die Fäuste

Weblinks

Artikel

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