Dransfelder Hochfläche

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Die Dransfelder Hochfläche ist ein welliger, geologisch vielfältiger Teil des südwestlichen Leineberglandes. Die Hochfäche hat geologisch gesehen im wesentlichen ihren Ursprung in den Formationen des Trias im Mesozoikum, dem Erdmittelalter. Wir finden hier Muschelkalkverwitterungsböden die mit einer Mächtigkeit von 20-50m auf Röt, dem so genannten "Oberen Buntsandstein" aufliegen. Die bewaldeten Bergkegel u.a. des Bereiches Hoher Hagen, der Grefenburg, des Ossenbergs und des Backenbergs entstammen als Folgen von gewaltigen Basalt-Lava- Eruptionen dem Miozän im jüngeren Tertiär(Neogens). Durch die Vulkantätigkeit ist der tonhaltige, schwerer zu bearbeitende Röt in vielen Bereichen an die Oberfläche gelangt. Das Zentrum des tertiären Vulkanismus lag im hessischen Bergland. Bei den Bergen auf der Dransfelder Hochfläche handelt es sich zusammen mit der Bramburg/Solling um dessen nördlichste Auswirkung.

Um die reichhaltige Flora und Fauna im Bereich der Dransfelder Hochfläche zu erhalten wurde 1982 nordöstlich der Stadt Dransfeld auf 655 ha das Naturschutzgebiet Ossenberg-Fehrenbusch eingerichtet.