Dr. Edgar Franke

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dr. Edgar Franke Mitglied des Deutschen Bundestages

Edgar Franke (geb. 21. Januar 1960 in Gudensberg) ist (SPD) Politiker und seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Ausbildung und Beruf

Dr. Edgar Franke wuchs als Sohn des Landtagsabgeordneten und Landrats August Franke im nordhessischen Haldorf (seit 1972 Ortsteil von Edermünde) auf. Nach dem Abitur an der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel und seinem Zivildienst bei der Arbeiterwohlfahrt studierte er Politik- und Rechtswissenschaft in Marburg und Justus-Liebig-Universität Gießen.

Dr. Franke promovierte zum Thema Kommunalrecht und war dann zunächst in einer Rechtsanwaltskanzlei und anschließend als Fachgruppenleiter „Öffentliches Recht“ beim Dachverband der Berufsgenossenschaft tätig. Später wurde er Rektor und Professor an der Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung in Bad Hersfeld.

Dr. Edgar Franke ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Politik

Politisch war Edgar Franke ab 1978 bei den Jungsozialisten aktiv, für die er 1982 in das Studierendenparlament der Philipps-Universität Marburg einzog. Ab 1985 bekleidete er mehrere kommunalpolitische Ämter in seiner nordhessischen Heimat, zunächst als Gemeindevertreter in Edermünde und später als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher im benachbarten Gudensberg. Dort wurde er 1999 zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt. Nach einer Wiederwahl 2005 hatte er dieses Amt bis zu seiner Wahl in den Bundestag 2009 inne. Darüber hinaus ist Franke Mitglied des SPD-Bezirksvorstands Hessen-Nord, des Kreistages Schwalm-Eder sowie der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen.

Bei der Bundestagswahl 2009 zog er als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises 171 Schwalm-Eder in den 17. Deutschen Bundestag ein. Dort ist er Mitglied im Rechtsausschuss und im Ausschuss für Gesundheit.

Wahlkreis 171

Im Wahlkreis 171 leben rund 247.000 Menschen. Der Wahlkreis umfasst im Schwalm-Eder-Kreis die Städte und Gemeinden Bad Zwesten, Borken, Edermünde, Felsberg, Frielendorf, Fritzlar, Gilserberg, Gudensberg, Guxhagen, Homberg (Efze), Jesberg, Knüllwald, Körle, Malsfeld, Melsungen, Morschen, Neuental, Neukirchen, Niedenstein, Oberaula, Ottrau, Schrecksbach, Schwalmstadt, Schwarzenborn, Spangenberg, Wabern und Willingshausen sowie im Landkreis Waldeck-Frankenberg die Städte und Gemeinden Allendorf (Eder), Battenberg (Eder), Bromskirchen, Burgwald, Frankenau, Frankenberg (Eder), Gemünden (Wohra), Haina (Kloster), Hatzfeld (Eder), Rosenthal und Vöhl.

Unterbezirk Schwalm-Eder

Der SPD-Unterbezirk besteht aus den Unterkreisen Melsungen, Fritzlar - Gudensberg und Ziegenhain sowie Borken - Homberg. Die vier Unterkreise umfassen insgesamt 27 Stadt- und Gemeindeverbände mit rund 150 Ortsvereinen.

SPD Hessen-Nord

Weblinks


Städte und Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis
WappenSchwalmEderKreis.jpg

Bad Zwesten | Borken | Edermünde | Felsberg | Frielendorf | Fritzlar | Gilserberg | Gudensberg | Guxhagen | Homberg | Jesberg | Knüllwald | Körle | Malsfeld | Melsungen | Morschen | Neuental | Neukirchen | Niedenstein | Oberaula | Ottrau | Schrecksbach | Schwalmstadt | Schwarzenborn | Spangenberg | Wabern | Willingshausen


Städte und Gemeinden im Landkreis Waldeck-Frankenberg
WappenWaldeckFrankenberg.jpg

Allendorf | Bad Arolsen | Bad Wildungen | Battenberg | Bromskirchen | Burgwald | Diemelsee | Diemelstadt | Edertal | Frankenau | Frankenberg (Eder) | Gemünden | Haina | Hatzfeld | Korbach | Lichtenfels | Rosenthal | Twistetal | Vöhl | Volkmarsen | Waldeck | Willingen