Douglas Davis

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Das documenta-Lexikon
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Douglas Davis ist ein US-Künstler (Jahrgang 1938), der an der documenta 6 teilgenommen hat.

Werk

Davis gilt als einer der ersten Videokünstler. Er hat nicht nur eine Reihe von Videobändern gemacht, die heute zu den Klassikern des Genres gehören, sondern auch Bücher geschrieben, Installationen, Skulpturen und Performances gemacht, und in den letzten Jahren auch Arbeiten für das Internet geschaffen.[1]

The Last Nine Minutes: documenta 6 Satellitenübertragung

Die Performance zur ersten Live-Satellitenschaltung des deutschen Fernsehens anläßlich der Eröffnung der documenta 6 in Kassel am 24. Juni 1977 setzt Davis Arbeiten zur Tele-Kommunikation fort. Die Aufforderungen an den Zuschauer, mit ihm über den Bildschirm in Kontakt zu treten, wurden hier noch durch die reale Entfernung zwischen zwei Kontinenten pointiert. Vor Davis traten Nam June Paik und Joseph Beuys in je zehnminütigen Performances auf.[2]

siehe auch

  • [showUid=216 Kurzbiografie des Künstlers]

Weblinks und Quellen

  1. Interview mit Douglas Davis auf heise.de vom 7. Dezember 2000: Ich glaube nicht an Kommunikation!
  2. The Last Nine Minutes auf medienkunstnetz.de