Documenta urbana

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Documenta urbana ist ein Wohngebiet im Kasseler Stadteil Helleböhn am Rand der Dönche.

Entstehung und Geschichte

Die "documenta urbana" entstand im Rahmen der documenta 1982. Architektenteams aus dem In- und Ausland erarbeiteten dabei Bebauungsvorschläge für Teilbereiche, die zu einer Gesamtkonzeption zusammengefügt wurden.

Durch spezielle und unterschiedliche Zielsetzungen der Teams entstand ein urbanes Wohngebiet um die Hermann-Mattern-Straße. Zuvor - in den 1950er- und 1960er-Jahren - wurde auf dem heutigen Gelände der documenta urbana eine Müllhalde betrieben. Tausende Tonnen von Haushalts- und Industrieabfällen wurden damals auf dem Gelände entsorgt.

Seit der ersten documenta 1955 in Kassel propagierte ihr Gründer Arnold Bode immer wieder die Idee einer documenta urbana – einer documenta neben der Kunstausstellung, die sich mit der Gestaltung, Planung und Bebauung unserer Umwelt beschäftigt.[1]

siehe auch

Straßennamen

Alle Straßen im Gebiet der documenta urbana wurden nach bekannten Persönlichkeiten der Kasseler Kunsthochschule benannt:

Hermann Mattern, Ernst Röttger, Hans Söder, Stephan Hirzel und Hans Leistikow

Links und Quellen

  1. documenta urbana auf cuadra.de

--Rosmarie Stiehl