Documenta11

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Das Plattform-Modell

Foto: Museum Fridericianum Kassel , April 2002, Documenta11 (Fotograf: Günther Pöpperl
Die elfte Ausgabe der Ausstellungsreihe documenta, die Documenta11, fand vom 8. Juni 2002 bis 15. September 2002 in Kassel unter Teilnahme von 116 Künstlern und Künstlergruppen statt.

Sie wurde vom künstlerischen Leiter Okwui Enwezor und einem Team aus sechs weiteren sogenannten Co-Kuratoren als Abfolge von fünf Plattformen konzipiert, wovon die fünfte und letzte die eigentliche Ausstellung in Kassel war. Die anderen vier bestanden im Wesentlichen aus thematischen Vortragsreihen, Symposien und Diskussionsrunden, die im Vorfeld in weltweit ausgewählten Städten veranstaltet wurden:

  • Plattform 1 "Demokratie als unvollendeter Prozess" begann bereits im März 2001 an der Wiener Akademie der Bildenden Künste (Institut für Gegenwartskunst) und wurde im Oktober 2001 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin fortgesetzt.
  • Plattform 2 "Experimente mit der Wahrheit: Rechtssysteme im Wandel und die Prozesse der Wahrheitsfindung und Versöhnung" wurde im Mai 2001 in Neu Delhis India Habitat Centre abgehalten.
  • Plattform 3 "Créolité und Kreolisierung" fand im Januar 2002 auf St. Lucia statt.
  • Plattform 4 "Unter Belagerung: Vier afrikanische Städte, Freetown, Johannesburg, Kinshasa, Lagos" wurde im März 2002 in Lagos durchgeführt.

Die Co-Kuratoren der Documenta11 waren Carlos Basualdo, Ute Meta Bauer, Susanne Ghez, Sarat Maharaj, Mark Nash sowie Octavio Zaya.

Die Documenta11 lockte 650.924 zahlende Besucher nach Kassel und verzeichnete damit, wie die beiden Vorgängerausstellungen von Jan Hoet, 1992, und Catherine David, 1997, ebenfalls einen Besucherrekord, der ein gesteigertes Interesse an der Weltmarke documenta belegt.

Der Irrtum auf den Briefmarken

Der Briefmarkenblock zur Documenta11, ERSTAUSGABE 02.05.2002, enthält einen Irrtum in der Beschriftung auf dem Blockrand. Die documenta3 fand im Jahr 1964 statt und nicht, wie irrtümlich, auf dem Briefmarkenblock aufgedruckt 1963.

HNA Bericht Irrtum auf den Briefmarken Feststellung durch Günther Pöpperl.

  • Begründung für die Ausführung:
  • Quelle: Entwürfe zu dem Wettbewerb für das Postwertzeichen Documenta11
  • Herausgeber Bundesminister der Finanzen (BMF) Referatsleiter Postwertzeichen )PWZ im BMF

Das von Ecke Bonk entworfene Logo, bzw. Non-Logo, „Documental 1" sollte als Hauptmotiv verwendet werden. A-typisch ist, dass das Logo bei dieser Documenta mit einem Großbuchstaben beginnt. Die 11 ist unmittelbar an das Wort Documenta gesetzt, so dass Buchstaben und Ziffern insgesamt „11" ergeben. Die Documenta entwickelt sich immer mehr zum geschriebenen Wort und weg von der Visualisierung. Auch das Sonderpostwertzeichen soll daher durch seine grafische Vollkommenheit sowie Schlichtheit überzeugen. Der ausgewählte Entwurf von Prof. Peter Steiner und Regina Steiner überzeugt grafisch. Er ist klar und reduziert gestaltet. Sehr schön und harmonisch ist die Farbgebung von Marke und Block, der zudem Erläuterungen zur Ausstellung enthält.

Pressestimmen zur documenta 11

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Streifzüge durch die Universität von Babel"

Auf Plattform Nummer fünf ist die Kunst gelandet: Heute öffnet die Documenta 11 in Kassel ihre Pforten

Reisende, die ihre Lektion in zeitgenössischer Kunst abholen möchten, begeben sich bitte auf "Plattform 5". Diese ist soeben gelandet. Doch keineswegs inmitten eines ins Visuelle verlängerten Debattierclubs im Nirgendwo der Vernetzung, sondern mitten in Kassel und als mehr oder weniger konventionelle Ausstellung. Fast alles, was auf der weiten Welt der Fall ist, gibt es hier, in Bild - und Ton, farbig und schwarzweiß. Abzulesen ist es von den Oberflächen von Fotografien, Videos, selten Gemälden, zu buchstabieren aus allegorischen Räumen oder zu erträumen inmitten von wuchernden Tischruinen, utopischen Architekturen und eigensinnigen Territorien.

Zwar bleiben die vier ersten, über den Globus verteilten Plattformen für Okwui Enwezor und sein Team nach wie vor essentieller Teil des Gesamtprojekts D11. Nun aber kann jeder sehen, daß der Stratege diese zweifellos auch benutzt hat, um verborgen hinter dem Schirm der Diskurse eine muntere Kunstausstellung zimmern zu können, die weder auf das ganz Andere zielt noch Kunst anders als gewohnt präsentiert. Keine Sorge: Jeder, der sehen und denken kann, versteht diese Schau. Nur als Subtext spuken die Ergebnisse der Plattformen eins bis vier noch durch die hintere Ecke der documenta-Halle.

Außerhalb von Kulturbahnhof, Fridericianum, documenta-Halle und ehemaliger Binding-Brauerei, wo sich in feinen weißen Zellen und zahllosen dunklen Kammern Hunderte von künstlerischen Arbeiten zu einer ausgedehnten Konferenz in Sachen Wissensproduktion mittels Kunst zusammengefunden haben, ist die d11 kaum mit der Stadt verzahnt. Wenige Spiele in der Karlsaue, hier und da eine agitierende Litfaßsäule von Andreas Siekmann, mehr ist auf und rund um den Friedrichsplatz nicht zu sehen. Nur weit ab, im realen Abseits einer Siedlung, in der sich Menschen und Sprachen, Mentalitäten und Perspektiven aus vielen Welten mischen, hat Thomas Hirschhorn sein großartiges "Bataille Monument", bestehend aus zwei Bibliotheken, einem Fernsehstudio, einer Großskulptur und einem Imbiß, errichtet und arbeitet hart am Gesellschaftskörper. Hier ist die sichere Distanz plötzlich aufgehoben, aus der heraus ansonsten alle Schrecknisse und Desaster der Welt dokumentiert und angeprangert werden. ..... (FAZ 08.06.2002, Nr. 130 / Seite 45)

Die Welt

"Nachhilfe für die Sinne"

Jedes Bild ein Weltbild, jeder Einfall eine Philosophie. Die Documenta 11 in Kassel ist so theorielastig wie befürchtet, aber unterhaltsamer als gedacht

Um die Documenta zu verstehen, muss man sich bloß ein Eis am Stiel kaufen. Es wird überall in Kassel von jungen Menschen mit weißen Kühlkarren angeboten, kostet 50 Cents und schmeckt nach absolut gar nichts: gefrorenes Leitungswasser. Die Enttäuschung kühlt den Kopf und sensibilisiert für die eigentliche Botschaft: Es geht ums Herstellen und Verkaufen, um ein autonomes Produktionssystem im kleinsten Maßstab also, auch um die drohende Verknappung des Rohstoffs Wasser, um die Beziehung zwischen Kunst und Markt und die soziale Verantwortung, die daraus entsteht. In keinem Fall geht es um den reinen Genuss. Dafür ist die Sache zu ernst, und insofern ist die Arbeit des Brasilianers Cildo Meireles keine schlechte Einstimmung auf die Documenta, die so politisch ist wie keine vor ihr.

"Ich suche einfach nach Leuten mit Engagement und künstlerischer Praxis, die reflektieren, was in der Welt vorgeht", hatte der künstlerische Leiter Okwui Enwezor gesagt, als man ihn nach den Auswahlkriterien für die Künstler fragte. Und das war noch seine konkreteste Aussage. Weil die Welt sich so rasch und tiefgreifend verändert wie niemals zuvor, muss sich auch die Kunst auf ihr Umfeld beziehen - politisch, gesellschaftlich, sozial. Das gilt überall auf der Welt, weshalb Enwezors Auswahl "transnational" und generationsübergreifend ist: Gut die Hälfte der Künstler kommt aus afrikanischen Staaten, aus Indien, Pakistan und Ostasien - oder sie haben dort ihre Wurzeln. Die, die heute in London, Paris oder - wie der geborene Nigerianer Enwezor - in New York leben, stehen schon mit ihren Biografien für jene komplexe globale Kultur, die die gedankliche Grundlage dieser Documenta bildet: Weltkunst statt Westkunst. Der Anspruch erschien vielen zu umfassend und verweigerte Details. Er klang nach Strukturen statt nach Anschauung, nach Theorie statt Praxis. Und nicht so, als könne man ihn in der Kunst wiederfinden.. .... die welt - 08.06.2002

die tageszeitung

"Kunst = kollektives Bildgedächtnis"

Der Anruf kam aus Köln. Ob er am Freitag Zeit für die "Harald Schmidt Show" habe. Zwei Wochen vor Ausstellungsbeginn wollte Schmidt mit Okwui Enwezor, dem Leiter der 11. documenta, über den Zustand zeitgenössischer Kunst sprechen, auf Englisch, versteht sich, und ohne Übersetzung, irgendwo zwischen absurder Comedy und Seminarrunde. Doch dann wurde es im Terminkalender Enwezors eng, und so ging der Großevent nicht auf Sendung.

Nanu, ein documenta-Chef, der die strengen Ansprüche von Theorie und politischer Spannkraft auch bei künstlerischen Arbeiten anlegt - und sich im Fernsehen als parlierender Entertainer seine 15 Minuten Ruhm holt? Nein, der gebürtige Nigerianer und Politikwissenschaftler ist kein Mann für die Prime Time, und er bringt auch nicht wirklich Einschaltquote. Aber er weiß, dass ein Ereignis wie die documenta Aufmerksamkeit braucht: Catherine David hatte als Leiterin der dX vor fünf Jahren mit der Presse gestritten. Der Ärger lohnte sich, mit 631.000 Besuchern wurde ein Rekord erzielt. Die enorme Zahl war auch Grundlage für die Planung der Documenta11. Sollten weniger Gäste kommen, droht ein Minus.

Entsprechend nachdenklich sitzt Enwezor mit seinem sechsköpfigen Kuratorenteam zur Pressekonferenz vor der Eröffnung auf dem Podium und erklärt einmal mehr, wie man sich "die postkoloniale Konstellation" vorzustellen habe, in der Kultur nicht versöhnlich stimmt, sondern von Asien, Afrika oder Lateinamerika aus gleichwertig mit dem Westen über Differenzen in der Weltordnung spricht.

Wer sich mit solchen Verschiebungen beschäftigt, gilt schnell als verkopft und spröde, ohne Lust auf sinnliche Kunst, womöglich auch als staatstragend, während Kultur bislang als Bastion für Individualität, Eigenbrötlertum und Autonomie geschätzt wurde. Diese Vorstellungen haben sich mit der Documenta11 erledigt: Bevor die Ausstellung heute eröffnet, gab es Diskussions-"Plattformen" in Wien, Berlin, New Delhi und auf der Karibikinsel St. Lucia, auf denen über die Funktion der Wahrheitsfindungskommissionen nach Kosovo- und Ruandakrieg gesprochen wurde oder über Stadtplanung in afrikanischen Megacitys. Selbst der 600-Seiten-Katalog, der sich den 118 Künstlern und Künstlerinnen widmet, die als "Plattform5" in Kassel ausstellen, beginnt mit Agenturfotos aus den fünf Jahren seit der letzten documenta: Palästina, Sierra Leone, Milosevic in Den Haag, und immer wieder die Rauchschwaden vom 11. September.

An den fünf Ausstellungsplätzen, über die sich die Documenta11 ausgebreitet hat, bleiben die brennenden Türme des WTC allerdings unsichtbar. Wozu die Ikonen des Schreckens noch plump verdoppeln? Auch Kunst in Zeiten der Krise ist immer Kunst, die das Wahrgenommene nicht deckungsgleich in ein Ereignisbild überträgt, sondern mit jedem Image nach Möglichkeiten der Reflexion sucht. Das ist das Problem kultureller Repräsentation: Wie lassen sich die Strukturen vermitteln, die das Sichtbare verständlich machen? Gibt es eine Demokratie der Bilder - und Kunst als kollektives Bildgedächtnis? Dafür interessiert sich Enwezor, deshalb legt er mit seiner Auswahl so viel Wert auf Künstler, die sich mit politischen Vorgängen beschäftigen. Und auf Künstler, die diese Vorgänge jenseits der Aktualität in visuelle Erzählformen überführen - das ist der "Dialog der Kulturen", den Enwezor mit seiner documenta propagiert.... taz - 08.06.2002

Süddeutsche Zeitung

"Jenseits von Afrika"

Die documenta hat mit dem Gebäude der ehemaligen Binding- Brauerei einen attraktiven neuen Schauplatz erhalten

In einem großartigen Coup gelang es Arnold Bode 1955, die Kriegsruine des frühklassizistischen Museum Fridericianum für seine erste documenta zu beanspruchen und sie so vor dem Abriss zu bewahren. Im Lauf der Jahre kamen weitere Spielstätten hinzu, zuletzt Catherine Davids „Kulturbahnhof“. Auch der diesjährige documenta-Leiter, Okwui Enwezor, hat einen neuen Schauplatz entdeckt: das stillgelegte Areal der Binding-Brauerei von 1897. Auf 6000 Quadratmetern Ausstellungsfläche schuf das Wiener Architektenbüro Kühn Malvezzi dort ein großzügig gegliedertes modulares Raumsystem.

Hier kann Enwezor, dieser Engel der Entrechteten, mit seinem Anspruch am ehesten überzeugen, uns keinen Aspekt des Elends dieser Welt vorzuenthalten. Nach dem kreativen Chaos von Jan Hoet und dem strengen Parcours von Catherine David tritt hier ein Mann auf, der eine Mission hat, aber ein Programm ablehnt.

Eine Kutsche hängt von der Decke, überall kopulierende Paare, und doch wirkt die Szene nicht pornografisch. Denn die Akteure haben ihre Köpfe verloren. Es ist, als hätte es sie nie gegeben. Ihre Körper stecken in aufwändigen Rokokogewändern, nicht aus Samt und Seide, sondern aus bunten afrikanischen Baumwollstoffen. „Galanterie und Ehebruch“ nennt Yinka Shonibare dieses Spiel um Sex und Gewalt, um Exotik und eine degenerierte Gesellschaft am Vorabend der französischen Revolution. Die Akteure imitieren europäische Sitten und wollen ihnen eine afrikanische Identität geben. Dabei bleibt der Kopf eben auf der Strecke. Der 1962 in London geborene und dort lebende Shonibare dachte bei dieser Arbeit an die im 18.Jahrhundert übliche grand tour, die nicht nur der Kultur, sondern auch dem Sex galt – ein Initiationsritus junger Adliger.

Zu den eindrucksvollsten Exponaten dieser documenta zählt die Arbeit der Kubanerin Tania Bruguera, die mit Themen wie Macht und Widerstand in ihrer Heimat provoziert. In Kassel verliert der Besucher beim Betreten ihres Raums zunächst die Orientierung. Spots blenden unerträglich, man hört, wie ein Gewehr zerlegt oder geladen wird, hoch über den Besuchern sind die Schritte eines unsichtbaren Menschen zu hören. Mit ihrer Installation, von der man zunächst glaubt, sie zitiere diktatorische Foltermethoden, die Verhältnisse in der Dritten Welt, erinnert Bruguera an Kassels Geschichte als Rüstungsstandort und an seine Nähe zur deutsch-deutschen Grenze während des Kalten Kriegs. Nicht fern ist dieses Geschehen, sondern ganz nah. .... SZ - 08.06.2002

HNA

"Offenheit als Programm"

Die zeitgenössische Kunst ist nicht unbedingt populär. Aber alle fünf Jahre bekommt sie einen Schub und erobert die öffentliche Bühne. Ihr Forum ist die Kasseler documenta, die für 100 Tage das Gespräch über moderne Kunst auch für diejenigen zur Pflicht macht, die sonst kaum einen Fuß in eine Kunsthalle setzen.

Das ist beachtlich, reicht aber nicht als Begründung für die Fortsetzung einer fast 50 Jahre alten Ausstellungsidee. In der Tat gab es eine Zeit, in der die Kunst nur sich selbst im Sinn zu haben schien. Indem die Documenta 11 noch entschiedener als die Vorgänger-Ausstellung auf die Kunst setzt, die die Wirklichkeit spiegelt, stellt sich die Begründungsfrage nicht mehr. Im Gegenteil: Wir brauchen den kreativ-kritischen und den visionären Blick auf die Welt, um dort Fragen stellen zu können, wo sonst alles als gegeben gilt.

So verbindet sich mit der Kunst die Hoffnung auf Veränderung. Das macht Mut. Vor allem auch deshalb, weil an der Spitze der Ausstellung der Afroamerikaner Okwui Enwezor steht. Auch durch ihn ist globale Offenheit Programm. Das spricht für die Documenta 11. .... HNA/Dirk Schwarze, 08.06.2002

documenta 1 bis 12 Leiter - Künstler - Exponate - Besucherzahl

documenta 1 bis 12 Jahr Leiter Anzahl Künstler Anzahl Exponate Besucherzahl Link
documenta 1 1955 Arnold Bode 148 670 130 000 Führung durch die documenta 1955
documenta 2 1959 Arnold Bode, Werner Haftmann 392 1770 134 000 Führung durch die II. documenta (1959)
documenta 3 1964 Arnold Bode, Werner Haftmann 280 1450 200 000 Führung durch die documenta III (1964)
documenta 4 1968 24-köpfiger documenta-Rat 150 1000 220 000 Führung durch die 4. documenta (1968)
documenta 5 1972 Harald Szeemann 218 820 228 621 Führung durch die documenta 5 (1972)
documenta 6 1977 Manfred Schneckenburger 622 2700 343 410 Führung durch die documenta 6 (1977)
documenta 7 1982 Rudi Fuchs 182 1000 378 691 Führung durch die documenta 7 (1982)
documenta 8 1987 Manfred Schneckenburger 150 600 474 417 Führung durch die documenta 8 (1987)
documenta 9 1992 Jan Hoet 189 1000 603 456 Führung durch die Documenta IX (1992)
documenta 10 1997 Catherine David 120 700 628 776 Führung durch die documenta X (1997)
documenta 11 2002 Okwui Enwezor 118 450 650 924 Führung durch die Documenta11 (2002)
documenta 12 2007 Roger-Martin Buergel Führung durch die documenta 12 (2007)

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