Documenta-mobil

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Vor der hessischen Landesvertretung in Berlin steht das zum "documenta mobil" ausgestatteter Lastwagen.

Das documenta mobil ist das erste rollende Museum der Welt. Im Jahr 2005 ging es auf Tour.

Entstehungsgeschichte

Die Stadt Kassel beauftragte die Berliner Agentur ART+COM, die Geschichte der documenta mobil und medial erlebbar zu machen. Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens ging die größte Kunstausstellung der Welt im Rahmen der Bewerbung Kassels als Kulturhauptstadt Europas 2010 in einem 15 Meter langen Truck auf Tour. Zu den Original-Plakaten der bisher elf documenta-Ausstellungen seit 1955 präsentierte sich im Inneren des Trucks eine elf Meter lange interaktive Tisch-Installation. Das Projekt wurde von Prof. Klaus Siebenhaar initiiert und in Kooperation mit dem Art Department Babelsberg realisiert.

Inhalte

Die Entdeckungstour der documenta sollte so informativ und spielerisch werden. Die Inhalte waren in die Themen Kuratorisches Konzept, Künstlerische Positionen, Reaktionen, Zeitgeist und Statistik gegliedert. Es wurden 99 Kunstwerke aus elf Ausstellungen, die Kuratoren, die Ausstellungsorte und einige Pressestimmen vorgestellt. Die Texte verfasste der ehemalige Ressort-Chef der HNA-Kulturredaktion Dirk Schwarze.

Route

Von 15. März bis 14. April 2005 steuerte das documenta-mobil die elf deutschen Städte Berlin, Leipzig, München, Stuttgart, Frankfurt, Wiesbaden, Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Kassel an.

Seit September 2006 ist die Installation dauerhaft im documenta Archiv in Kassel zu sehen.

Weblinks und Quellen