Documenta-Lexikon: U

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Inhaltsverzeichnis

Begriffe

USA

In der Geschichte der documenta spielt das Verhältnis zu den USA eine besondere Rolle. Die documenta 1955 war fast ausschließlich eine europäische Ausstellung. Dagegen gab es bei der II. documenta eine regelrechte Invasion der amerikanischen Künstler. Die Amerikaner beherrschten mit ihren Großformaten Teile des Fridericianums. Aufsehen erregte Jackson Pollock mit seinem Action Painting.

Das Besondere an dem amerikanischen Beitrag war, dass nicht der Arbeitsausschuss der documenta die Auswahl traf, sondern Porter A. McCray, der im New Yorker Museum of Modern Art für das internationale Programm zuständig war. Auf Grund dieser Konstellation erhielt immer wieder das Gerücht die Nahrung, der amerikanische Beitrag und damit die documenta insgesamt seien von der CIA gesteuert worden. Die Beteiligten wie documenta-Sekretär (1959) Rudolf Zwirner wiesen diese Unterstellung entschieden zurück.[1]

Zur Geschichte der II. documenta gehört auch, dass Robert Rauschenbergs Bildobjekt (Combine Painting) "The Bed", das heute dem Museum of Modern Art gehört, als nicht ausstellungsfähig eingestuft wurde.

Einen großen Auftritt hatten die Amerikaner 1968 in der 4. documenta, die von der Pop Art dominiert war. Auch 1972 prägten sie die Szene - unter anderem mit dem Fotorealismus.

2002 leitete der Afro-Amerikaner Okwui Enwezor die documenta.[2]

Personen

Künstler













siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Aus Schwarze Kunst: Eduard Beaucamp erinnert an die Kultur-Offensive der Amerikaner in den 50er-Jahren
  2. Biografie Enwezors
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