Diemelsee

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Diemelsee
Kirche-Adorf2.jpg
An der Kirche in Adorf
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Höhe: 388 m
Fläche: 121.7 qkm
Einwohner: 4.948 (31. Dezember 2011)
Postleitzahl: 34519
Vorwahl: 05633
Kfz-Kennzeichen: KB
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Kahlenberg 1
Website: Diemelsee
Bürgermeister: Volker Becker (parteilos)

Diemelsee ist eine Gemeinde im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen mit etwa 5300 Einwohnern.

Der Sitz der Gemeindeverwaltung ist in Adorf, mit 1671 Einwohnern der größte Ortsteil und etwa 11 km nordwestlich von Korbach entfernt.

Aktuelle Ansichten vom Diemelsee, einem der drei Seen im Landkreis Waldeck-Frankenberg, gibt es über eine

Webcam.

Geografie

Lage

Die Gemeinde Diemelsee liegt im hessischen Teil des Sauerländer Uplands.

Im Norden und im Westen grenzt das Gemeindegebiet an den Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen, ansonsten an die benachbarten Städte und Gemeinden im Landkreis Waldeck-Frankenberg, im Nordosten an Bad Arolsen, im Osten an Twistetal, im Süden an Korbach und im Südwesten an Willingen.

Die westliche Grenze verläuft entlang der Itter, einem Zufluss des Diemelsees, der zu einem Großteil im Gemeindegebiet liegt. Im südlichen Gemeindegebiet bei Schweinsbühl entspringt die Rhene, ein weiterer Zufluss der Diemel. Die Diemel verläuft ab Deisfeld im Gemeindegebiet und erreicht südlich des Ortsteils Heringhausen den Diemelsee.

Höchste Erhebungen im Gemeindegebiet sind von den nordöstlichen Ausläufern des Rothaargebirges die Berge Dommel (738 m) und Koppen (715 m).

Gemeindegliederung

Ortsteile von Diemelsee sind:

(Stand: 19. Dezember 2006)

Geschichte

Platz an der Kirche in Adorf

Aus der Ortsgeschichte

Die Gemeinde Diemelsee entstand im Zuge der hessischen Gebietsreform im Jahre 1971 durch den freiwilligen Zusammenschluss bis dahin selbständiger Orte.

Sitz der Gemeindeverwaltung ist Adorf, zugleich der größte Ortsteil.

Der Ortsteil Adorf wurde bereits im Jahre 1120 erstmals urkundlich erwähnt und war im Mittelalter ein befestigter Marktort, in dessen Mitte sich eine 1335 erbaute Burg befand, von der nur noch wenige Reste erhalten geblieben sind.

Die Pfarrei in Adorf gehört zu den ältesten im nördlichen Waldeck. Bis zum Jahr 1215 war hier der Sitz eines Archidiakonats, zu dessen Amtsbereich neben Adorf die Pfarreien in Heringhausen, Flechtdorf, Schweinsbühl, Eimelrod und Usseln gehörten, bevor die Pfarrei dem Archidiakonat Horhusen (heute Niedermarsberg) eingegliedert wurde.

Die romanische Basilika St. Johannis in Adorf wurde dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht. Sie war früher eine Wehrkirche (wahrscheinlich als Gründung des Klosters Corvey) und entstand vermutlich zwischen 1180 und 1190 als Gewölbebasilika.

Im Zuge der kommunalen Neugliederung in Hessen schlossen sich die ehemals selbstständigen Gemeinden Adorf, Benkhausen, Deisfeld, Flechtdorf, Giebringhausen, Heringhausen, Ottlar, Rhenegge, Schweinsbühl, Stormbruch, Sudeck, Vasbeck und Wirmighausen zum 31.12.1971 zur Gemeinde Diemelsee zusammen.

Geofoyer

Das Geofoyer in Diemelsee - Adorf erlaubt einen unfassenden Blick in fast 400 Millionen Jahre Erdgeschichte.

Kirchen

Kirchenältester Erich Fischer vor der Kirche im Ortsteil Stormbruch

Literatur

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister von Diemelsee ist Volker Becker.

Wahlkreise

Bundestag

Radwege

Diemel-Radweg

Dem Flußlauf der Diemel folgt der Diemel-Radweg mit Start in Willingen über Usseln, Diemelsee, Marsberg, Diemelstadt, Warburg, Liebenau, Trendelburg bis nach Karlshafen.

Die dazugehörende Homepage zählt viele Sehenswürdigkeiten an der Diemel auf.

Drei-Seen-Radrundfahrt

(Quelle: RV 1896 Korbach e.V.)

Fahrtroute: Korbach Lelbach, Rhena, Bömighausen, Neerdar, Usseln, Willingen, Schwalefeld, Bontkirchen, Diemelsee, Heringhausen, Rhenege, Adorf, Vasbeck, Canstein, Udorf, Kohlgrund, Rhoden, Dehausen, Ammenhausen, Herbsen, Külte, Wetterburg, Twistesee, Braunsen, Elleringhausen, Niederwaroldern, Höringhausen, Strothe, Korbach.

Sehenswürdigkeiten

Bergarbeiter-Denkmal in Adorf

siehe auch: Kirchen

siehe auch

Wandern

Weblinks


Städte und Gemeinden im Landkreis Waldeck-Frankenberg
WappenWaldeckFrankenberg.jpg

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