Die evangelische Kirche in Veckerhagen

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Die evangelische Kirche in Veckerhagen

Die evangelische Kirche in Veckerhagen wurde in den Jahren 1778 - 1780 mit kreuzförmigem Grundriss erbaut, wobei die benötigten Bruchsteine in Hand- und Spanndiensten von den Bewohnern aus dem sogenannten Kirchsteinbruch im Reinhardswald geholt wurden.

Sie entstand nach Plänen des Baumeisters Christoph Philipp Diede und wurde einst zu den schönsten hessischen Dorfkirchen gezählt.

Bauwerk und Geschichte

Der Kirchbau entstand an der gleichen Stelle, an der zuvor eine kleinere Holzkirche gestanden hatte.

Noch im Jahre 1763 hatte man in dieser älteren Kirche zum Ende des Siebenjährigen Krieges einen feierlichen Dankgottesdienst abgehalten.

Die heutige Kirche ist ein klassizistischer Saalbau mit spätbarocken Einflüssen. Aus der Entstehungszeit sind die Holzkanzel und die dreiseitig umlaufende Empore erhalten.

Die im klassizistischen Baustil errichtete Kirche wurde mit einem kreuzförmigen Grundriss aus Bruchsteinmauerwerk erbaut, mit historischen Gusseisenfenstern aus der Zeit um 1778.

In der Mitte des Kirchdachs befindet sich ein schiefergedeckter Dachreiter in Holzkonstruktion mit welscher Haube.

Die Orgel aus dem späten 18. Jahrhundert stammt aus der Gottsbürener Werkstatt Heeren. Zur Zeit des renommierten Orgelbauers Joh. Stephan Heeren entstand die Orgel um 1787 (Prospekt noch vorhanden).

Seit 2012 fanden zahlreiche Sanierungsmaßnahmen an der Kirche in Veckerhagen statt.

Literatur

Die evangelische Kirche in Veckerhagen
  • Kreis Hofgeismar, Handbuch des Heimatbundes für Kurhessen, Waldeck und Oberhessen III, Marburg/ Lahn 1966, S. 209 ff.
  • Walter Gerlach, Orts- und Kirchenjubiläum in Veckerhagen, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 1978, S. 84

siehe auch

Weblinks