Die Schlacht bei Lutterberg

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Im Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763 gehörte auch die Gegend beiderseits der Fulda zum Kriegsschauplatz. Die Schlacht bei Lutterberg am 23. Juli 1762 war die letzte große Kampfhandlung in diesem Krieg in Nordhessen. Sie wird auch als Zweite Schlacht von Lutterberg bezeichnet, nachdem hier schon am 10. Oktober 1758 gekämpft worden war.

Entscheidende Bedeutung für den Kriegsverlauf in Nordhessen hatte auch die Schlacht bei Wilhelmsthal am 24.06.1762. Die Armee des Herzog Ferdinands mit 57.000 Mann ging zwischen Warburg und Liebenau über die Diemel. Es kam zum Kampf mit den gegenerischen Truppen, die zwischen Carlsdorf und Meimbressen mit 72.000 Mann standen. Die Schlacht bei Wilhelmsthal endete mit dem Rückzug der französischen Soldaten nach Kassel und von dort nach Oberhessen. Zurück bleiben Hunger und äußerste Not. Ohne ausreichendes Zugvieh konnten anfangs auch die Äcker nicht mehr bestellt werden.

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