Der Korbacher Roland

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Der Korbacher Roland, der als Symbolfigur für mittelalterliche Gerichtsbarkeit einst auf dem Altstädter Marktplatz gestanden haben soll.

Der Korbacher Roland soll als Symbolfigur für die mittelalterliche Gerichtsbarkeit einst auf dem Altstädter Marktplatz in Korbach gestanden haben.

Es ist bekannt, dass die Waldecker Grafen immer bestrebt waren, die städtische Eigenständigkeit der Korbacher zu beschneiden. Diese befürchteten nun, dass man ihnen den Roland, der für sie auch ein Symbol der Unabhängigkeit war, entwenden könnte. Es wird erzählt, dass man ihn kurzerhand verschwinden ließ und unter den Heiligen des Kiliansportals versteckte.

Hier geriet er allmählich in Vergessenheit und fristete sein Dasein als heiliger Georg oder heiliger Mauritius. Erst 300 Jahre später (1937) wurde er wieder entdeckt.

Sein heutiger Standort ist das Foyer des Korbacher Rathauses. Die am Torbogen des Rathauses aufgestellte Rolandfigur ist eine Nachbildung.