David Goldblatt

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Goldblatt-Foto aus der Documenta 11
Der südafrikanische Fotograf David Goldblatt (Jahrgang 1930) hat journalistisch gearbeitet und daneben künstlerisch-konzeptuell. Zur Documenta11 war er mit zwei Werkgruppen vertreten. Die Schwarz-Weiß-Fotografien dokumentierten die Folgen der Apartheid-Politik (Rassentrennung) in beiläufig wirkenden Bildern. Die Härte der Aussagen wird erst auf den zweiten Blick offenbar. Ähnliches gilt für seine Farbfotos aus jüngerer Zeit, in denen er verdeutlicht, wie sich Südafrika nasch Ende der Apartheid verändert hat und wie sich die Weißen in selbst gebaute Gettos zurückgezogen haben.

Zur documenta 12 werden im Aue-Pavillon von Goldblatt Fotos von 1983, also aus der Zeit der Apartheid, gezeigt. Si dokumentieren die unendlichen langen Reisewege, die die Schwarzen frühmorgens und spätabends zurückzulegen hatten, um an ihre Arbeitsplätze zu gelangen.

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