Daniel Engelhard

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Der Frühstückstempel oberhalb der Karlsaue

Johann Daniel Wilhelm Eduard Engelhard (* 12. April 1788, † 13. Oktober 1856 jeweils in Kassel) war Architekt, Oberhofbaumeister und Schriftsteller.

In Kassel ist das Tempelchen an der Schönen Aussicht erhalten geblieben.

Nach seinen Plänen entstand auch die Kirchen in Heimarshausen, in Vollmarshausen und in Schachten.

Von Daniel Engehard stammte 1845 der Vorschlag, den Bahnhof in Kassel auf dem Möncheberg zu entrichten, in der Verlängerungsachse zur Friedrich-Wilhelms-Straße (heute Ständeplatz). Dazu sollte u.a. der Möncheberg untertunnelt werden und das Tal der Ahna zwischen dem Kratzenberg und dem Möncheberg sollte mittels Dämmen und Brücken überwunden werden. Die Führung der Bahnlinie war dann über die Friedrich-Wilhelms-Straße vorgesehen und diese sollte weiter nach Südwesten Kassel verlassen. Der Plan scheiterte, weil Kurfürst Friedrich Wilhelm I. den neuen Bahnhof in der Nähe seiner Residenz am Friedrichsplatz haben wollte.

Im April 1848 fiel die kurfürstliche Entscheidung für einen Zentralbahnhof. Von 1852 bis 1856 wurde dann ein stattliches Gebäude als Kopfbahnhof errichtet nach den Plänen des kurhessischen Oberbaudirektors Gottlob Engelhard.

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