Dalwigk

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Woher die Dalwigker Straße ihren Namen hat
Zwischen dem Krollsberg, den Korbachern auch bekannt als „Müllers Berg”, und dem Dalwigker Holz findet der Wanderer einen Gedenkstein mit der Inschrift „Hier lag das Dorf Dalwigk 1036 - 1624”.

Dalwigk wurde im Dreißigjährigen Krieg verlassen und verfiel. Die Adelsfamilie von Dalwigk führt ihren Namen auf diese Ansiedlung zurück. Die heutige Gemeinde Dalwigksthal, Ortsteil von Lichtenfels, gibt es erst seit 1851. Die Ausfallstraße, die vom Altstädter Marktplatz in Richtung Südosten führt, wurde nach dem etwa 2 Kilometer entfernt gelegenen Ort Dalwigk benannt.

Das Dalwigker Tor, ein Doppeltor, war eines der fünf Korbacher Stadttore. Es wurde 1843 mitsamt der über dem Tor befindlichen Pförtnerwohnung abgerissen. Tränketor, Berndorfer Tor und Lengefelder Tor waren bereits verschwunden. Es stand nur noch das Enser Tor, das aber auch 1858 auf Anordnung der fürstlichen Regierung niedergelegt wurde mit der Begründung, dass wiederholt größere Wagen in den engen Tordurchfahrten steckengeblieben waren. Von den fünf Stadttoren sind lediglich Teile des Enser Tors erhalten geblieben.

Der Abbruch des Dalwigker Tors erfolgte, als man eine Landstraße nach Wildungen plante. Die Verbindungsmauer zwischen dem inneren und äußeren Tor steht als unterer Abschluß des Hospitalhagens heute noch. Leider sind die Schießscharten nicht mehr zu sehen, da das Gelände hier stark aufgefüllt wurde.

Quelle

Aus einer HNA - Serie der Korbachers Hans Osterhold über markante "Häuser in Korbach", die zwischen 1995 und 2000 in der HNA - Waldeckische Allgemeine erschienen ist.

siehe auch