Dainrode

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Dainrode ist ein landwirtschaftlich geprägter Stadtteil von Frankenau im Landkreis Waldeck-Frankenberg mit etwa 240 Einwohnern.

Geografie

Der Ort liegt am Rande des Nationalparks Kellerwald-Edersee an der Bundesstraße B 253.

Geschichte

Im Jahre 1214 wurde Dainrode erstmals in einer Urkunde des Grafen Heinrich von Ziegenhain über den Erwerb von Gütern durch das Kloster Haina erwähnt. Andere Quellen nennen das Jahr 1200 als urkundliche Ersterwähnung des Orts.

Im Sternerkrieg wurde Dainrode verwüstet und im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut.

Das im Jahre 1835 erbaute Gotteshaus jedoch steht auf dem alten Kirchplatz, der sinst auch Friedhof war.

Seit dem Ersten Weltkrieg wird in einem Steinbruch in der Nähe des Orts Grauwacke abgebaut.

Im Zuge der kommunalen Gebietsreform in Hessen wurde der Ort zum 1. Januar 1971 ein Stadtteil von Frankenau.

Vereine

  • Freiwillige Feuerwehr
  • Landfrauen-Verein
  • Heimat-/ Kulturverein

Wussten Sie schon ...

.. dass Dainrode erstmals im Jahre 1197 bzw. 1200 in einer Urkunde des Klosters Haina genannt worden ist?

In dieser Urkunde fungierte ein „Reinhold von Dagenrode“ als Geschworener in einer Grundstücksangelegenheit für den Abt des Klosters. Zu diesem Zeitpunkt gehörte Grund und Boden von Dainrode dem Hainaer Kloster.

Im sogenannten Sternerkrieg (1372-75) wurde das Dorf zerstört; erst im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut. Die heutige Namensform des Dorfes ist relativ jung (1855) und hat sich über Dagenrode (1200) über Dainrod (1214), Theynrade (1343) und Danrade (1557) gewandelt. (aus: Chronik 800 Jahre Dainrode, 2000, 17 und Historisches Ortslexikon für Kurhessen)

Arndt Böttcher, Frankenberg

Weblinks


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