Cyriakusberg

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Kaiser Otto II. hinterließ in Eschwege den Königshof und die damalige Siedlung seiner Frau Theophano. Tochter Sophia (die spätere Äbtissin von Gandersheim) gründete um das Jahr 1000 ein Stift auf dem Eschweger Cyriakusberg, der höchsten Erhebung von Eschwege (auch "Schulberg" genannt).

Wo in alter Zeit die mächtige dreischiffige Basilika St. Cyriakus und das Kanonissenstift standen, ist heute noch der Karlsturm (auch: „Scharzer Turm“) – der ehemalige Westturm des Klosters - aus dem 12. Jahrhundert erhalten geblieben. Günther von Arnsperg ließ im Jahre 1249 das Kloster zur Burg umgestlten, wobei die Kirche offenbar schon teilweise abgebrochen und die Steine bei der Stadtbefestigung Verwendung fanden.

Sehenswert ist am Cyriakusberg auch das unterhalb des Karlsturms gelegene Hochzeitshaus mit Treppenturm aus dem Jahre 1578.

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