Credé

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Milchautomat der Firma Credé
Foto der Ausstellung "50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei" im Kasseler Stadtmuseum: Osman Karakas, hier 1963 in der Halle des Waggonbauers Credé, war einer der ersten türkischen Gastarbeiter in Kassel. Foto:Stadtmuseum/HNA

In einem Fachwerkhaus in der Altenbaunaer Straße 87 in Oberzwehren betrieb Conrad Credé eine kleine Schreinerei. Seine Söhne Adam und Conrad gründeten 1897 in Niederzwehren die berühmte Waggonfabrik.

Geschichte

Die ersten Aufträge kamen von der Preußischen Staatsbahn, ab 1910 wurden bei Credé auch Straßenbahnen und später Omnibusse gefertigt, nach dem Zweiten Weltkrieg auch Kleinkrafträder und Getränkeautomaten.

Ab 1956 bis zur Stilllegung im Jahre 1967 war die Firma eine Tochter des Hörder Bergwerks- und Hütten-Vereins, der 1966 im Hoesch-Konzern aufging.

Auf dem ehemaligen Werksgelände in Kassel entstand im Laufe der Jahre das DEZ-Einkaufszentrum.

Literatur

  • Schichten, Schächte, Schlote - Begleitbroschüre zur Wanderausstellung über Industriekultur in Nordhessen, Kassel 2008 (Broschüre (pdf) auf www.proforma-kassel.de)

siehe auch

Weblinks