Christuskirche in Gieselwerder

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Christuskirche in Gieselwerder

Die evangelische Christuskirche in Gieselwerder wurde im Jahre 1813 in der Ortsmitte errichtet.

Bauwerk und Geschichte

In vorreformatorischer Zeit stand den Gläubigen am Ort bis zum 16. Jahrhundert die ehemalige Johanniskirche (einstige Pfarrkirche mit Friedhof) zur Verfügung. Es wird vermutet, dass die Kirche St. Johannis in dem Bereich gestanden hat, der heute vom Wendeplatz der Krämerstraße und dem Schifferplatz überbaut ist.

Erst zu Beginn des 19. jahrhunderts wurde die heutige Christuskirche als Gotteshaus der evangelischen Kirchengemeinde erbaut.

Entsprechend dem damals üblichen klassizistischen Baustil erhielt die Kirche ein Walmdach, aus dem sich ein schiefergedeckter Dachreiter mit welscher Haube erhebt. Das vierstimmige Bronzeglockengeläut stammt aus dem Jahr 1956.

Die heute offen liegende Fachwerkkonstruktion der Kirche war anfangs verputzt. Erst bei einer grundlegenden Restaurierung im 20. Jahrhundert wurde der Putz entfernt.

Sehenswert im Innern der Kirche ist die besondere Farbgebung und das Farbenspiel der Fenster hinter dem Altar sowie das Altar-Kruzifix und das Taufbecken, beides Arbeiten des Bildhauers Wilhelm Hugues aus Hümme.

Eine weitere Renovierung der Kirche wurde seit 2001 geplant. Zwölfeinhalb Jahre danach, am Sonntag, dem 8.12.2013 wurde mit einem Festgottesdienst die Wiedereinweihung gefeiert.

siehe auch

Evangelische Christuskirche - 2018

Weblinks