Christine Wilhelmine Friedericke Storck

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Über sechs Generationen hat die Familie Henschel das Leben in Kassel geprägt. Der einstmals größte Lokomotivbauer Europas hat Technik- und Sozialgeschichte geschrieben, die Mitarbeiter waren stolz darauf, „bi Henschel“ zu sein. Die Firmengeschichte beginnt mit einem jungen Mann auf Arbeitssuche. 18 Jahre alt ist Georg Christian Carl Henschel, als er sich im Jahr 1777 von Gießen aus auf Wanderschaft macht. Für einen Gesellen ist das damals so üblich. Er hat das Handwerk des Glockengießers gelernt und sucht eine Anstellung. Die findet er im landgräflichen Gießhaus in Kassel.

Und nicht nur das. Die Tochter seines Meisters, Christine Wilhelmine Friedericke Storck, wird kurze Zeit später seine Frau. Der junge Henschel muss ein tüchtiger Handwerker gewesen sein. Gemeinsam mit seinem Meister und Schwiegervater bekommt er von Landgraf Wilhelm IX das Privileg zur Herstellung von Kanonen, Feuerspritzen und Glocken. Die Geschäfte laufen gut, Carl Henschel kauft das Freyhaus an der Weserstraße. Dieses dreistöckige Gebäude mit dem angrenzenden Grundstück wird zur Keimzelle der Firma Henschel.

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