Christian von Eschwege

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Christian von Eschwege (* 1793 † Juli 1821), war Leutnant im Krieg gegen Napoleon und Jagdjunker sowie der letzte Totenritter (schwarzer Ritter) für das Haus Hessen bei der Beisetzung des Kurfürsten Wilhelm I. von Hessen-Kassel.

Er stammte aus dem hessischen Uradelgeschlechts deren von Eschwege. Die Familie ist bei der noch heute bestehenden Althessischen Ritterschaft immatrikuliert und hatte ihren Stammsitz auf der Wasserburg Aue bei der nordhessischen Stadt Eschwege, heute die Kreisstadt des Werra-Meißner-Kreises.

Auf dem Altstädter Friedhof in Kassel ist an der Ecke Lutherstraße/ Mauerstraße das markante Grabmal von Christian von Eschwege zu sehen. Dem 1793 in Reichensachsen geborenen Jagdjunker des Kurfürsten war die Ehre zuteil, den Leichenzug zur Beisetzung von Kurfürst Wilhelm I. von der Stadt zur Löwenburg als Totenritter in schwarzer Rüstung anzuführen. Weil er unter der Rüstung geschwitzt hatte, zog er sich eine Erkältung zu, an der er im Juli 1921 im Alter von 27 Jahren starb. [1]

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Aus HNA.de vom 4. November 2013: Schätze auf dem Friedhof: Grabmale auf dem Lutherplatz

Weblinks