Christian Friedrich Andreas Rohns

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Christian Friedrich Andreas Rohns war ein bekannter Architekt und Bau­un­ter­neh­mer in Göttingen. Geboren wurde Rohns am 28. November 1787 in Lodersleben in Sachsen-Anhalt. Am 25. Februar 1853 starb er in in Göttingen.

Leben und Werk

  • Rohns hat mit seinem Baustil das architektonische Bild Göttingens geprägt. Im Jahr 1811 kam er in die niedersächsische Stadt. Auf dem Höhepunkt seiner Tätigkeit führte er den größten Baubetrieb in der Region mit 400 Beschäftigten und wurde dafür 1842 mit dem Titel eines königlichen Baukommissärs geehrt.
  • Seinen größten wirtschaftlichen Erfolg landete Rohns am 5. Juni 1830 mit der Eröffnung des von ihm im Stile des Klassizismus errichteten Gasthauses auf dem Hainberg. "Der Rohns" erfreute sich bei Bürgern, Professoren und Studenten schnell größter Beliebtheit. Bereits 1825 hatte er 28 Morgen Ödland mit ehemaligen Schutthalden und Steinbrüchen oberhalb des Stadtgebietes erworben. Er pflanzte dort Büsche und Bäume und gestaltete ein Naherholungsgebiet, das er Volksgarten nannte.[1]
  • Die Herzberger Landstraße und die Knochenmühle bei Herberhausen entstammen ebenfalls Rohns.
  • Mit seinem Sohn und Nachfolger Philipp Rohns hatte er 1852 nach Salz gebohrt und die Saline Luisenhall in einer Tiefe von 480 Metern erschlossen.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Aus goettinger-tageblatt.de vom 5. April 2012: Ärger um beliebtes Ausflugsziel am Stadtrand