Charlotte Posenenske

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Das documenta-Lexikon
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Charlotte Posenenske war eine deutsche Künstlerin (1930-1985), deren Werke zur documenta 12 gezeigt wurden.

Leben und Werk

Posenenske hat sich mit ihren minimalistischen Arbeiten Mitte der 1960er-Jahre von der traditionellen Form abgewandt. Die Künstlerin, die zeitweise mit dem in Kassel lehrenden Architekten Paul Posenenske (1920-2004) verheiratet war, kehrte 1968 dem Kunstbetrieb den Rücken, weil Kunst politisch nichts bewegen könne. Ihre radikalen Ansätze waren für die Kunst folgenreich.

Sie entwickelte ebenfalls eine Skulptur, die auf die Bewegung abzielt: Auf quadratischer Grundfläche schuf sie einen Raum mit vier Drehflügeltüren, die die Menschen, die sie benutzen wollen, zwingen, sich gegenseitig abzustimmen. Diese Arbeit ist ebenso in Kassel (Aue-Pavillon)zu sehen wie Beispiele ihrer industriell wirkenden Skulpturen, die wie Abluftschächte aussehen. Während diese Arbeiten rein technisch erscheinen, ist sie im Umfeld der Skulptur von Iole de Freitas mit farbigen Reliefbögen vertreten, die aus der Malerei entwickelt wurden und ebenfalls der reinen Schönheit verpflichtet sind. Schließlich werden von ihr in Wilhelmshöhe Zeichnungen und eine Relief-Skulptur präsentiert.[1]


siehe auch


Weblinks und Quellen

  1. Kurzbiografie der Künstlerin auf kunstaspekte.de