Caroline von Schlotheim

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Caroline von Schlotheim und Heckershausen (6. Juli 1766 - 7. Januar 1847) war die langjährige Geliebte von Landgraf Wilhelm IX., der am 25. Februar 1803 durch den Reichsdeputationshauptschluss in Regensburg zum Kurfürsten (Kurfürst Wilhelm I.) erhoben wurde.

Nur wenige belegbare Daten sind aus ihren Jugendjahren vorhanden. Nach einer Chronik des Heckershausener Pfarrers Francke aus den 1920-er Jahren war sie die Tochter des offenbar schon früh verstorbenen Majors und späteren Oberstleutnants Günter August Karl von Schlotheim und seiner Frau Friedericke, geb. Most, einer Wirtstochter aus Wilhelmsthal. Überliefert ist auch das Datum von Carolines Konfirmation an Ostern 1780 in der Kirche in Heckershausen.

Mit Landgraf Wilhelm hatte sie dreizehn Kinder, von denen einige allerdings bereits bei oder kurze Zeit nach der Geburt verstarben.

Caroline von Schlotheim erhielt 1811 den Titel Grafin Hessenstein, nachdem die Grafen von Hessenstein im Jahre 1808 ausgestorben waren. Den Grafentitel trugen auch ihre Kinder aus der Verbindung mit Wilhelm.

Literatur

  • Helmuth Breiter, Die Geliebte des Landgrafen: Caroline von Schlotheim und Heckershausen, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 1980, S. 25 ff.
  • Annette von Stieglitz: Hof und Hofgesellschaft in der Residenz Kassel in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, in: Kassel im 18. Jahrhundert. Residenz und Stadt, hg. v. Heide Wunde, Christina Vanja u. Karl-Hermann Wegner, Kassel: Euregio 2000, S. 321-349.
  • Kassel im 18. Jahrhundert (pdf) auf www.upress.uni-kassel.de

Weblinks