Carl Friedrich Gauß

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Carl Friedrich Gauß
Johann Carl Friedrich Gauß (1777 - 1855) war ein bedeutender Mathematiker, Physiker und Astronom, der an der Universität in Göttingen lehrte.

Verbindung zu Göttingen

Von 1807 bis 1855 war er Professor an der Universität Göttingen. Zuvor studierte er auch im südniedersächsischen Göttingen.

In diese Jahre fallen unter anderem die Veröffentlichung des astronomischen Hauptwerks „Theoria Motus Corporum Coelestium in sectionibus conicis solem ambientium“ oder des differential-geometrischen Hauptwerks „Disquisitiones generales circa superficies curvas“, aber auch die physikalische und geodätische Schaffensperiode des vielseitigen Wissenschaftlers.

König Georg V. von Hannover ließ eine Gedenkmünze prägen, auf der Gauß als „Mathematicorum Princeps“ (als „Fürst der Mathematiker“) bezeichnet wurde.

Die Sternwarte Göttingen war unter anderem seine Arbeitsstätte. Mit seiner Familie wohnte er auch in dem Gebäude.

Gaußturm

Auf dem Hohen Hagen (480 m ü. NN) befindet sich der 51 m hohe Gaußturm, der an Carl Friederich Gauß erinnert. Vom Hohen Hagen führte er die Gradvermessung des Königreichs Hannover durch und nutzte in den Jahren 1818 und 1826 für die von ihm durchgeführte Landesvermessung den Hohen Hagen als einen Dreieckspunkt im Dreieck Hoher Hagen – Brocken – Großer Inselsberg.

Museum in Dransfeld

Das Gauß- und Heimatmuseum Dransfeld zeigt unter anderem eine Ausstellung mit Nachbauten der Gauß´schen Vermessungsgeräte.

Die Geschichte des Hohen Hagens, als einem der nördlichsten Vulkane, und dessen geologische Besonderheiten macht ein Geologie- und Bergbaupfad erlebbar.

Geldschein

Gauß' Bild war auf der 10-D-Mark-Noten der vierten Serie (ab dem Jahr 1989).

Gauß' Gehirn

Im Herbst 2013 wird an der Universität Göttingen eine Entdeckung gemacht: Die zu diesem Zeitpunkt über 150 Jahre alten Gehirnpräparate des Mathematikers Gauß und des Göttinger Mediziners Conrad Heinrich Fuchs sind vertauscht worden.

Beide Präparate wurden in der Uni in Gläsern mit Formaldehyd aufbewährt. Das Originalgehirn von Gauß befand sich im Glasgefäß mit der Aufschrift „C. H. Fuchs“, und das Fuchs-Gehirn war etikettiert mit „C. F. Gauss“. Da eine Wissenschaftlerin bei Guaß - wegen MRT-Bildern - die seltene Zweiteilung der Zentralfurche vermutete, untersuchte sie beide Präparate. Dabei stellte sich heraus, dass Fuchs eine zweigeteilte Zentralfurche hatte.[1]

siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Aus HNA.de vom 28. Oktober 2013: Unerwartete Entdeckung: Falsches Gehirn im Glas