CSC 03 Kassel

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Die erste Fußballmannschaft des CSC 03 Kassel im Jahr 1948. Auf dem Bild aus Erhard Kunkels (Lohfelden) Archiv sind zu sehen (stehend von links): Erich Horn, Kurt Jordan, "Flaps" Engelhardt, Erwin Daubert, Otto Roßbach, H.Weimann, P.Müller, (vorn) Oskar Methe, Friedel Breidenstein, Karl Staub, Paul Rossbach und Günter Elsebach.
Fußballer des CSC 03 Kassel, keine weiteren Angaben.
Das Bild hat RegioWiki Leser Wolfgang Hehr aus Kassel zur Verfügung gestellt.
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Der CSC 03 Kassel e.V. ist ein Kasseler Sportverein, dessen bekannteste Abteilung die Fußballer sind, die 1939 als Meister der Gauliga Hessen an der Endrunde zur Deutschen Fußballmeisterschaft teilnahmen. Daneben wird Sport in den Sparten Gymnastik und Tischtennis getrieben.

Geschichte

Aus den Anfängen des Vereins

Der Verein wurde am 4. April 1903 als Casseler FV Teutonia 1903 gegründet, damals noch mit der alten Schreibweise Cassel.

Der am 4. April 1903 in der "Ahnaschänke Weserstraße" gegründete Fußballverein "Teutonia" ist aus einer losen, mehr das Gesellschaftliche pflegenden Vereinigungen hervorgegangen.

Die Männer, die sich zu dieser Gemeinschaft zusammenschlossen, waren:

H. Schäfer, H. Mander, Fr. Löding, Friedel Hildebrandt, Karl Nolte, Heinrich Bachmann, Karl Deubner, Willi Dörfler, Fritz Stoffregen, Heinrich Korn, Magnus Klappert, Karl Kretsch, Heinrich Holzapfel und Heinrich Schindewolf.

Rothosen

Bis in die Gegenwart hinein begleitet den heutigen CSC 03 der Name "Rothosen". Weihnachten 1919 bestand die von dem Mannschaftskapitän Karl Asthalter gestiftete neue Garnitur aus weißen Blusen und roten Hosen.

Stationen in der Vereinsgeschichte

Nach der Vereingründung am 4. April 1903 als Casseler FV Teutonia 1903 benannte sich der Verein 1913 in Casseler FV Eintracht um und fusionierte 1919 mit den Sportfreunden Cassel zum VfR 1903 Cassel. Im September desselben Jahres erfolgte der Zusammenschluss mit dem traditionsreichen Turnverein Aeltere Casseler Turngemeinde 1848 Kassel zum Casseler Turn- und Sportverein von 1848, kurz TSV 1848 Cassel[1].

Im Jahre 1924 erfolgte dann die Trennung zwischen dem Fußball und dem Turnen durch die Aufspaltung in die Aeltere Casseler Turngemeinde 1848 und den Casseler SC 1903, der ab 1926 erstmals unter dem heutigen Namen CSC 1903 Kassel antrat.

Die glanzvollste Zeit des CSC 03 folgte in den 1930-er und 1940-er Jahre, als der Verein der Gauliga Hessen als höchster deutschen Spielklasse angehörte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte der Verein bis Anfang der 1970er Jahre fast ununterbrochen in der höchsten Amateurspielklasse, der Amateurliga Hessen, bevor der Verein aus dem überregionalen Fußball verschwwand. 2008 gelang der Aufstieg in die sogenannte Gruppenliga, die dritthöchste hessische Amateurklasse.

Galerie

Stadtpokalsieger 1924 im Fußball
Fußball-A-Jugend des CSC 03 Kassel aus dem Jahre 1948
Fußballer des CSC 03 Kassel im Jahr 1978


Historische Sportfotos

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siehe auch

Ein Foto aus dem Jahr 1947. Die damalige erste Fußball-Mannschaft des heutigen CSC 03 Kassel lief noch unter dem Vereinsnamen Eintracht Kassel auf. Das Bild aus dem Archiv von Erhard Kunkel (Lohfelden) zeigt (stehend von links) Fußball-Obmann Adolf Rehbein (mit Hut), Riemenschneider, Jordan, Engelhardt, Daubert, Horn, Müller, Betreuer Thomas, (vorn) P. Roßbach, Elsebach, Staub, Riemann und O. Roßbach.

Weblinks und Quellen


  1. CSC 03 Kassel in: Hardy Grüne (2001): Vereinslexikon. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7. Kassel: AGON Sportverlag, S. 250f. ISBN 3-89784-147-9