Burg Schauenburg

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Die Burgruine Schauenburg liegt nahe der gleichnamigen Gemeinde Schauenburg (Ortsteil Hoof) auf dem Burgberg.

Der Burgberg ist eine knapp 500 m hohe Erhebung im Mittelgebirgszug der Langenberge im Gebiet des Landkreises Kassel.

Der Name der Gemeinde Schauenburg, die im Rahmen der hessischen Gebietsreform im Jahre 1972 aus 5 ehemals selbständigen Dörfern entstanden ist, leitet sich von der Burg Schauenburg ab. Die Grafen von Schauenburg herrschten von hier im Mittelalter über das Tal der Bauna.

Die heutigen Besucher der Burgruine können sich an den restaurierten Resten der Burg und einer besonders schönen Aussicht erfreuen.

Geschichte

Vermutlich ist die Schauenburg schon in fränkischer Zeit entstanden. Urkundlich erwähnt wird die Burg in den Jahren 1143 (als Scowenburch), 1184 (als Schowinburc) und 1240 (als Scoenburc).

Schon im späten 11. Jahrhundert bestand die Grafschaft Schauenburg, benannt nach dem Stammsitz der Grafen auf der Schauenburg. Im Jahre 1089 waren die Schauenburger im Besitz des Obergerichtes „Ditmelle“ (der Name ist in den Ortsnamen Kirchditmold und Rothenditmold erhalten geblieben) und wahrscheinlich waren sie auch die Vögte von Kirchditmold und von den Klöstern Weißenstein und Kaufungen. Auf Dauer konnte sich die kleine Grafschaft aber im damaligen Interessenkonflikt zwischen der Landgrafschaft Thüringen, später der Landgrafschaft Hessen, und dem Erzbistum Mainz nicht behaupten. Jedenfalls nahm Graf Albert I. von Schauenburg im Jahr 1223 die Burg Wallenstein im Knüllgebirge als Lehen von der Abtei Hersfeld an und nannte sich fortan „von Wallenstein“. Im Jahre 1250 ist die Verpfändung von Burg Schauenburg durch das Erzbistum Mainz an den Ritter Hund von Holzhausen beurkundet.

siehe auch

Weblinks