Burgruine Schartenberg

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Die Burgruine Schartenberg oder Schartenburg liegt auf einem Höhenrücken zwischen den beiden Tälern der Nebelbeeke und der Warme nahe der Caldener Ortsteile Meimbressen und Ehrsten im Osten und den Zierenberger Ortsteilen Laar, Hohenborn und Gut Rangen im Westen.

Nahe der Burg liegen Reste einer kleineren Burg, dem sogenannten Groppeschloss der Herren Groppe von Gudenberg.

Geschichte

Die Schartenburg war eine der ältesten Burgen in Hessen und wurde erstmals bereits im Jahre 1124 urkundlich erwähnt.

Die seit dem 12. Jahrhundert mainzische Burg wurde 1270 erobert und hessischer Besitz; sie war im 16. Jahrhundert an Hermann von der Malsburg verpfändet:

Heute ist von der Burganlage, die an einer der steilsten Stellen am Westhang des Schartenbergs errichtet wurde, noch der Bergfried erhalten geblieben.

Literatur

  • Willi Vesper, Die Burg Schartenberg und ihre Geschichte, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Hofgeismar 1952, S. 75 ff.

Wandern

Von der Schartenburg zum Bühl

Diese Wanderung führt uns zum Bühl in Weimar. - Die Wanderung startet am Bahnhof in Zierenberg. Wir orientieren uns in Richtung Stadtmitte und wandern vorbei am alten Friedhof zur Langen Straße. Auf ihr abwärts bis zur Kasseler Straße und an der Ampel die Straße überschreiten. Weiter in Richtung Freibad und nach der Brücke über die Warme links in die Neißer Straße einbiegen. Jetzt bergauf weiter und am Waldrand geradeaus auf Rundweg (RW) 6 Richtung Schartenburg. Wir passieren eine Schutzhütte und erreichen stetig leicht bergauf die Ruine Schartenburg.

Ab hier folgen wir den Wegzeichen F und RW 6 Richtung Aussichtsturm Schreckenberg-Dörnberg. Eine längere Steigung bringt uns an den Fuß des Kleinen Schreckenbergs, den wir nordöstlich umgehen. Bald erreichen wir die Landesstraße 3214, die wir bei Rettungspunkt KS 513 in Richtung Dörnberg queren (Vorsicht !).

Sehr bald erreichen wir den Parkplatz und sehen gegenüber die Pforte zum Alpenpfad RW 1. Diesem schönen, aussichtsreichen Pfad (RW 1) folgen wir bis etwa in Höhe der Wichtelkirche und überqueren die Weiden/Segelfluggelände (Vorsicht bei Flugbetrieb) in Richtung Helfensteine/Jugendhof. Unterhalb der Helfensteine nutzen wir den Märchenlandweg und verlassen die Weiden durch ein Drehkreuz in Richtung Weimar. Zuerst auf Pfad, später auf Waldstraße erreichen wir Weimar, unser Ziel.

Vom Start bis zum Ziel

Start: Zierenberg

Ziel: Weimar

Streckenlänge: 15 km, Steigung 525 Höhenmeter

Wanderkarte: Topografische Freizeitkarte 1:50 000 HR NP Habichtswald/Reinhardswald

Einkehrmöglichkeiten: Zierenberg, Gasthäuser am Dörnberg, Weimar. Öffnungszeiten bitte erfragen

Wissenswertes: Zierenberg wurde 1290 von Landgraf Heinrich I. im Warmetal gegründet und wird schon acht Jahre später als Stadt genannt. Von der Stadtbefestigung sind noch größere Teile vorhanden. Das Rathaus aus 1450 gilt als ältestes hessisches Fachwerkrathaus. Weiteres Kleinod der Stadt ist die spätgotische Stadtkirche. Am Rande des Gipfelplateaus des Hohen Dörnbergs befindet sich eine Wallanlage aus dem Mittelalter. Seit 1923 ist der Dörnberg Segelfluggelände. - Der Ort Weimar wird 1097 als Wimar erwähnt. Weimar ist heute ein Ortsteil von Ahnatal. Am südlichen Ortsrand befindet sich der Bühl, ein Badesee mit Freizeitgelände. Infos: Tel. 05 61/ 57 33 23

Kontakt: Hessisch-Waldeckischer Gebirgsverein Kassel: Wilhelmsstr. 19, Telefon 05 61-5 29 70 60. Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 14-16 Uhr, Mittwoch 10-13 Uhr, Freitag 13-17 Uhr.

www.wandern-nordhessen.de und www.wandern-kurhessen.de

siehe auch

Weblinks