Bischhausen (Neuental)

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Bischhausen ist ein Ortsteil der nordhessischen Gemeinde Neuental im Schwalm-Eder-Kreis mit etwa 390 Einwohnern.

Gemarkung

Die Gemarkung Bischhausen hat eine Größe von ca. 320 Hektar. Der Ort liegt in der Borkener Tiefebene an der Schwalm zwischen den Ausläufern des Kellerwaldes und des Knüllgebirges.

Geschichte

Bischhausen wird erstmals im Jahr 1160 als "Bisopeshusen" urkundlich erwähnt.

Im Jahr 1447 und noch 1539 gehörte der Ort zum Gericht in Waltersbrück. Ab 1570 gehört Bischhausen zum landgräflichen Amt Borken. Das "niedere und peinliche" Gericht wird um 1580 von der Familie von Löwenstein-Schweinsberg ausgeübt, denen der Ort von den Landgrafen von Hessen zu Lehen gegeben worden war.

Um 1570 gab es in Bischhausen 21 Hausgesesse. Im Jahr 1742 waren es 37 Häuser.

Ab 1807, im Königreich Westphalen gehört Bischhausen zum Kanton und Friedensgericht in Jesberg. Nach der Wiederherstellung des Kurfürstentums Hessen 1814 gehört der Ort wieder zum Amt Borken und zum Justizamt Jesberg.

Im Jahr 1867 wird der Ort dem Amtsgericht Homberg zugewiesen.

Seit dem 31. Dezember 1971 ist Bischhausen ein Ortsteil der Gemeinde Neuental. Am 1. Januar 1974 entsteht der Schwalm-Eder-Kreis, dem die Gemeinde Neuental seitdem angehört und mit ihr der Ortsteil Bischhausen.

Kirche

Sport

siehe auch

Weblinks


Ortsteile der Gemeinde Neuental
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