Bilstein

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Zu den Bilsteinen im Bereich des Hohen Meißners gehören der Bilstein bei Großalmerode sowie der Bilstein mit der Burgruine Bilstein im Höllental nahe Eschwege.

Zu unterscheiden sind die beiden Bilsteine vom Bielstein im Stiftswald Kaufungen.

Bilstein und Bilsteinturm

Der Bilsein bei Großalmerode gehört mit 641 m eine der höchsten Erhebungen im Naturpark Meißner-Kaufunger Wald.

Auf der Bilsteinkuppe befindet sich der im Jahr 1891 errichtete Bilsteinturm, ein Aussichtsturm der über 92 Stufen erklommen werden kann.

Bilstein und Burgruine Bilstein

Mauerreste der Burg Bilstein, die auf einem Bergsporn im Höllental zwischen Eschwege-Albungen und Berkatal-Frankershausen zu sehen sind.
(Foto: Stefan Forbert)

Die Burgruine Bilstein ist im Höllental nahe Eschwege ist auf dem gleichnamigen Bilstein gelegen.

Sie wurde im Jahr 1120 durch Graf Rugger II. erbaut, dessen Geschlecht sich bald von Bilstein nannte. Landgraf Albrecht von Thüringen belagerte die Burg im Jahr 1291, dabei wurde sie vermutlich auch beschädigt. Im Jahr 1301 verkaufte Otto von Bilstein die Burg an den Landgrafen Heinrich I. von Hessen. In den folgenden Jahren wurde sie an verschiedene Adelsgeschlechter verpfändet. In den Jahren 1559 bis 1562 wurde die Burg noch ausgebessert, 1594 wurde sie, wieder baufällig geworden, abgebrochen. Heute sind nur noch Bruchteile der Burg vorhanden.

Zu erreichen sind diese Gemäuer über die A 7, Ausfahrt Hann. Münden, dann die Bundesstraße 80 bis Witzenhausen. Von dort die Bundesstraße 27, an Albungen vorbei, rechts auf die Landesstraße 3242 Richtung Frankershausen. Vom Parkplatz „Gasthaus Frau Holle“ aus ist sie in gut 15 Minuten zu Fuß zu erreichen.

siehe auch

Wandern

Weblinks