Bill Kouélany

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Das documenta-Lexikon
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Bill Kouélany ist eine Künstlerin (Jahrgang 1965), der an der documenta 12 teilgenommen hat.

Werk

Die kongolesische Künstlerin Bill Kouélany (Brazzaville) ist auch als Schriftstellerin und Theaterautorin tätig. Geprägt durch die Kriege und deren Folgen in ihrem Lande setzt sie sich mit dem Gewaltpotenzial der Menschen auseinander.

Kouélany und die documenta

Im Aue-Pavillon präsentiert sie eine der markantesten Arbeiten - eine graue Mauer aus Pappmaché, die auf der einen Seite mit Zeitungsartikeln zu den unterschiedlichsten Themen beklebt ist und auf der anderen Seite von aufgenähte Stoffe (mit einer Vielzahl von Formen trägt. Die Mauer ist an ihren Enden ausgefranst (wie zerstört), oben ist ein Stück herausgebrochen, und in die Wand sind drei Monitore hineingeschoben.

Die Mauer steht als Symbol der gewalttätigen Ab- und Ausgrenzung. Sie trägt klagend vor, was in den aufgeklebten Artikeln zu lesen ist. Die Ausstellungsleitung platzierte sie so, dass sich ihre Eigenart jedem mitteilt: Sie ist im Aue-Pavillon so quergestellt, dass sie die Sicht und den Weg versperrt und man um sie herum gehen muss.

siehe auch

Weblinks und Quellen